Specials Themenspecials Doping im Leistungssport?

FIS

FIS Anti-Doping Kommission verhängt Dopingsperren

2b-Sportredaktion am 29.05.2007 - 10:01 Uhr

Die FIS Anti-Doping Kommission hat während der Kalenderkonferenz in Portoroz getagt und vier Dopingsperren ausgesprochen. Zudem wurde über das weitere Vorgehen im Fall der österreichischen Skilangläufer beraten.

Vier Dopingsperren bestätigt
Nachdem sie bereits nach den Untersuchungen der jeweiligen B-Probe vorläufig gesperrt wurden, sind nun vier Skilangläufer für zwei Jahre von Wettkämpfen der FIS ausgeschlossen worden. Der Russe Sergej Shiriaev hatte am 21. Februar während der WM in Sapporo eine auf EPO positive Dopingprobe abgegeben. Seine Sperre läuft am 4. März 2009 ab. Durch eine WADA Kontrolle am 12. Februar konnte den Kasachen Andrey Kondryshev und Yevgeniy Koschevoy der Missbrauch von Testosteron nachgewiesen werden. Beide wurden nun bis zum 27. April 2009 gesperrt. Ruslan Ochilovs (ebenfalls Kasachstan) Dopingprobe vom 13.März enthielt Spuren der verbotenen Substanz Nandrolon. Dieser Fall wiegt besonders schwer, da Ochilov während der Juniorenweltmeisterschaften, also als Junior, überführt wurde. Der Anhäufung von Dopingfällen in Kasachstan hat die FIS nun Rechnung getragen und eine Sperre von Fördergeldern für Kasachstan in Höhe von 30.000 Schweizer Franken verhängt.

Anzeige

Abwarten im Fall Österreich
Im Fall der lebenslangen Sperren von vier österreichischen Langläufern durch das IOC will die FIS zunächst das Urteil des internationalen Sportgerichtshofs (CAS) abwarten, bei dem die betroffenen Athleten Einspruch gegen das Urteil des IOCs eingelegt haben. Man will jedoch noch vor der neuen Saison 2007/2008 eine Entscheidung über eventuelle Maßnahmen treffen. Im Fall von Christian Hoffmann, der ebenfalls im IOC Abschlussbericht erwähnt wird, konnte der FIS Doping Ausschuss keine Verletzung einer FIS Antidoping Regel feststellen und wird keine weiteren Schritte unternehmen. Betreffs des österreichischen Olympischen Komitees und der Offiziellen bei Olympia wird die FIS eine Untersuchung einleiten und Anhörungen ansetzen.

Quelle: FIS


  Zurück
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen