Specials Themenspecials Doping im Leistungssport?

Sabine Spitz

Sabine Spitz

Lado Fumic

Spitz fordert Handy-Ortung

bike2b-Redaktion am 21.11.2007 - 14:38 Uhr

Sabine Spitz fordert im Kampf gegen Doping eine permanente Handy-Ortung von Spitzensportlern. Die Vize-Weltmeisterin sagte in der Sport Bild, dass ihr die Kontrollmaßnahmen der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) nicht weit genug gehen.

Spitz kritisiert NADA und Verbände
Für Sabine Spitz ist die Handy-Ortung eine Möglichkeit, um geplatzen Kontrollterminen entgegenzuwirken. Für die 35-Jährige gehen die Maßnahmen der NADA und der Verbände, insbesondere die des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), im Kampf gegen Doping nicht weit genug. Sie fordert den gläsernen Athleten, denn wer nichts zu vertuschen habe, würde sich auch uneingeschränkt kontrollieren lassen. Zudem kritisierte Spitz die vielen medizinischen Ausnahmeregelungen und vergleicht die Asthma-Atteste mit "Lug und Trug".

Anzeige

Fumic sieht seine Menschenrechte verletzt
Gegen den gläsernen Athleten spricht sich dagegen Lado Fumic aus. In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten vom 14. November kritisiert der mehrfache Deutsche Meister zwar wie Spitz die unzureichende Arbeit der NADA und der Verbände, aber im Gegensatz zu Spitz sieht er seine Menschenrechte verletzt. Fumic vergleicht die Behandlung der Spitzensportler mit der eines Schwerverbrechers und möchte im Zweifel dagegen gerichtlich vorgehen.

Quellen:
Badische Zeitung online 21.11.2007
Homepage FBI



  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen