Specials Eventspecials 2007 Trans Germany

Daniel Elsässer

Max Friedrich

Aus für das Team Voitl bei der Trans Germany

Team Voitl MTB Racing am 14.06.2007 - 20:14 Uhr

Auf der vierten Etappe von Frammersbach nach Bischofsheim in der Rhön kam das Aus für das Team Voitl bei der diesjährigen Trans Germany. Auf der letzten Schotterabfahrt des Tages fuhr Daniel Elsässer in eine Rille und stürzte kopfüber in einen Baumstapel am Wegrand.

Mit dem Hubschrauber ins Klinikum
Der Sturz war derartig hart, dass der herbeigerufene Notarzt den Hubschrauber anforderte und Daniel ins Klinikum nach Fulda flog. Dort stellte man dann eine Nierenquetschung sowie einen Haaranriss im Becken fest. Außerdem hat Daniel an allen möglichen Stellen Schürfwunden, blaue Flecken und kleinere Blessuren. Im Moment befindet er sich noch im Klinikum in Fulda, wo er einige Tage zur Beobachtung liegen muss. An der gleichen Stelle erwischte es auch Teamfahrer Max Friedrich, der aber mit vergleichsweise harmlosen Prellungen und Schürfwunden davonkam und weiterfahren konnte.

Keine spätere Absicherung durch den Veranstalter
Auf der folgende gestrigen Etappe konnte Max mit seinem Teampartner Lukas Kubis dann auch den fünften Gesamtrang verteidigen, wir hoffen das er bis zum Ende durchhalten kann. Eines muss an dieser Stelle traurigerweise auch noch erwähnt werden: An dieser Stelle hatte der Veranstalter auch nach zahlreichen Stürzen keine Veranlassung gesehen, die Stelle extra zu sichern, selbst nach Daniels Sturz mussten Fahrer mit Zweigen für die Absicherung sorgen. Dies erachten wir als grob fahrlässig und als eine Verletzung der Sicherungspflicht. Eines ist klar: Man kann bei so einem Etappenrennen nicht jede Stelle sichern, wenn aber schon etliche Stürze an der gleichen Stelle passieren und man dann als Veranstaler nicht reagiert, ist dies sehr traurig und zeugt nicht von Professionalität, die im übrigen die Rettungskräfte und der Notarzt an den Tag legten, die sehr schnell reagierten. Dafür möchten wir uns hiermit bedanken.

Anzeige

Kritik am Verhalten des Veranstalters und der Presse
Was wir allerdings für die größte Frechheit in diesem Zusammenhang halten ist das totale Totschweigen dieser Sturzserie in der Presse. Nicht mit einem Wort wurde irgendwo etwas erwähnt, von einer Entschuldigung oder auch nur Nachfrage seitens des Veranstalter schon ganz zu schweigen. Ausnehmen möchten wir hierbei ausdrücklich den Sprecher Sven Simon, der sich bei mir mehrmals nach dem Zustand von Daniel erkundigte und mehr Interesse als die Damen und Herren des Veranstalters zeigte. Der Fairness halber möchten wir allerdings eines nicht verschweigen: Diese Veranstaltung ist extrem gut organisiert und logistisch hervorragend gepant, gerade deshalb wundert uns das Verhalten des Veranstalters in dieser Sache, aber wie heisst es so schön: "The Show must go on!"


  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen