Specials Eventspecials 2007 Transalp Challenge

Karl Platt

Alles läuft nach Plan

Karl Platt am 16.07.2007 - 16:54 Uhr

Heute stand die dritte Etappe der Transalp auf dem Programm und wir haben unser Duell mit dem Team Fiat Rotwild fortgesetzt.

Im Zielsprint unterlegen
Der einzige richtige Anstieg heute war hoch auf das Pfitscherjoch, das auf über 2000 Meter Höhe liegt und fast vom Start weg ging es über 20 Kilometer berghoch. Wir sind unser normales Tempo gefahren und waren dann schnell mit Andreas Strobel und Silvio Wieltschnig vorne. In der Abfahrt, die fast 60 Kilometer lang war, haben wir uns dann dazu entschlossen, mit ihnen zu fahren und kurz vor Schluss hat Strobel nochmal attackiert und wir haben den Kürzeren gezogen. Aber unser Vorsprung ist immer noch bei über fünf Minuten. Das ist schon ein ganz gutes Polster.

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Abfahrt mit 80km/h
Die heutige Etappe war mal wieder ziemlich schwer, aber sie bot wieder alles, was die Transalp so schön macht und warum es so einen Spaß macht, hier mitzufahren. Wieder konnte man in der Höhe tolle Panorama-Blicke genießen und bei der letzten Asphalt-Abfahrt sind wir dann lange Zeit mit 80 km/h gefahren. Das hat wirklich Spaß gemacht. Insgesamt hatten wir heute mit dem Wetter etwas Glück, denn durch die frühe Startzeit war es auf 2000m Höhe noch recht kühl und auch viele andere Streckenabschnitte lagen im Schatten oder waren zwischen den Bäumen hindurch.

Service des Teams perfekt
An dieser Stelle muss ich auch unserem Team einmal ein Kompliment machen. Sie machen wirklich einen tollen Job. Bei diesen Temperaturen kommt es natürlich darauf an, dass man viel trinkt und sich gut verpflegt. Wir hatten immer genug zu trinken und eigentlich sogar zu viel, aber das schadet ja nicht. Auf so einer Etappe wie heute trinken wir sechs große Flaschen Wasser bei einer Fahrzeit von unter vier Stunden. Und auch mit meinem Material bin ich super zufrieden. Immer sind unsere Leute da und wir haben zu keiner Minute Angst, dass etwas in die Hose gehen könnte. So können wir uns voll auf das Rennfahren konzentrieren.

Alles läuft bestens und wir hatten noch keine Probleme - wenn man einmal von dem Sturz von Stefan absieht.

Morgen geht es schon mit der vierten Etappe weiter. Ich werde natürlich wieder davon berichten.

Euer

Karl


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