Specials Eventspecials 2007 Transalp Challenge

Karl Platt

Angriff abgewehrt - Vorsprung ausgebaut

Karl Platt am 15.07.2007 - 15:32 Uhr

Heute stand die zweite Etappe an und wieder muss ich sagen, dass es eine sehr anstrengende und lange Etappe war. Es war noch einmal wärmer als gestern beim Auftakt und die vielen Anstiege hatten es schon in sich.

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In der Abfahrt Zeit gut gemacht
Und auch unsere härtesten Gegner Andi Strobel und Silvio Wieltschnig wollten es wieder einmal wissen. Sie sind gleich wieder schnell losgefahren und haben attackiert, was mich ein wenig geärgert hat, denn dafür gab es eigentlich so früh keinen Grund bei dieser schweren und langen Etappe. Doch auf der anderen Seite müssen sie es ja auch versuchen, uns abzuhängen und uns Zeit abzunehmen. Doch auch heute gelang es ihnen nicht und wir haben stattdessen ihnen wieder etwas Zeit abgenommen am Ende. Bis zum Geiseljoch, dem letzten großen Anstieg heute, konnten sie noch mithalten, doch bei der Abfahrt haben wir unsere Stärke ausgespielt und hatten im Ziel drei Minuten Vorsprung. Da ist ihnen auch wohl ein bisschen die Luft ausgegangen.

Sensationeller Blick
Insgesamt war es heute eine schwere, aber auch wunderbare Etappe. Die Luft war so klar und man hatte auf den Gipfeln wirklich einen sensationellen Panorama-Blick und es standen viele Leute auf den Gipfeln, die uns angefeuert haben. Auch beim Start der Etappe in Reith waren viele Zuschauer und haben für eine super Stimmung gesorgt. Im Vergleich zu den Vorjahren kann man sagen, dass es vielleicht sogar mehr Zuschauer sind, die an der Strecke stehen.

Partner ist auch fit
Stefan hat die Verletzung von gestern übrigens gut überstanden und konnte eigentlich ohne größere Probleme die Etappe absolvieren. Lediglich einmal mussten wir kurz anhalten, weil sich sein Verband etwas gelöst hat und bei der letzten Abfahrt, die 20 Kilometer lang war, taten ihm die Ellenbogen ziemlich weh.

Polster angewachsen
Nach zwei Etappen haben wir nun über fünf Minuten Vorsprung. Dies ist kein großes Polster, aber schon ganz gut. Nun bleibt abzuwarten, wie Strobel/Wieltschnig die beiden Etappen überstanden haben. Bei so einem Etappen-Rennen kann man erst nach der vierten oder fünften Etappe sagen, wie es aussieht.

Am Montag geht es anstrengend weiter. Ich werde über die dritte Etappe wieder berichten.

Euer

Karl


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