Specials Eventspecials 2007 Transalp Challenge

Karl Platt

Herrliche Aussicht in den Dolomiten

Karl Platt am 19.07.2007 - 16:54 Uhr

Heute stand wieder eine längere Etappe auf dem Programm für uns. Wir mussten insgesamt 76 Kilometer fahren, drei Berge und 2.700 Höhenmeter warteten auf uns.

Panorama in den Dolomiten
Stefan und ich haben es heute etwas ruhiger angehen lassen und sind mit einer recht großen Gruppe von zehn bis 15 Fahrern den ersten Berg hoch gefahren. Dort war es so steil, dass wir kurz laufen mussten. Wir sind dann recht schnell hoch gejoggt. Entschädigt wurden wir danach aber von einem gigantischen Panorama. Wir sind ja mittlerweile in den Dolomiten angekommen und durften auf dem Passo Padon in 2.371 Meter Höhe eine tolle Aussicht genießen. Auch wenn es ein hartes Rennen ist, aber diese Panoramen auf den einzelnen Etappen der Transalp sind einfach toll und dafür alleine lohnt sich schon die Qual.

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Verdienter Sieg der Südafrikaner
Am letzten Berg wurde es uns dann aber zu bunt und wir haben zusammen mit den Südafrikanern Evans und Stewart das Tempo angezogen. In der Abfahrt, die übrigens richtig steil war, dass die Bremsen aufgrund der Hitze verglüht sind, bin ich dann vorne gefahren und habe Dampf gemacht. Da konnten dann nur noch die Südafrikaner mithalten. Im Zielsprint sind Stefan und ich dann nicht voll gefahren und so konnten Evans und Stewart die Etappe gewinnen. Die haben sich dann im Ziel auch richtig gefreut und nach der Etappe, bei der sie wirklich viel gearbeitet haben, hatten sie den Sieg auch verdient. Stefan und ich haben ja schon einige Etappen in diesem Jahr gewonnen, daher war es nicht so tragisch.

Tipps für die anderen Teilnehmer
Vor dem Start heute morgen kam es zu einer lustigen Geschichte. Wir haben in der Startarea mit unserem Wohnmobil mitten im Feld geparkt und haben dann unsere Bikes vorbereitet. Auf einmal standen ca. 20 bis 30 andere Aktive um uns herum und schauten zu, wie wir uns auf die Etappe vorbereiten und was wir für Material haben. Sie stellten Fragen zu unserem Equipment und waren neugierig, wie wir uns auf so eine Etappe vorbereiten. Natürlich gaben wir bereitwillig Tipps und haben mit einigen Fahrern noch kurz gesprochen. Überhaupt muss man sagen, dass alle Teilnehmer voll motiviert und mit der Transalp sehr zufrieden sind. Ich habe noch keinen gehört, der sich beschwert hat oder unzufrieden war. Alle genießen es - obwohl es teilweise doch sehr anstrengend ist.

Über 100 Kilometer
Morgen erwartet uns noch einmal eine Höllen-Etappe. Sie ist über 100 Kilometer lang und mehr als 3.000 Höhenmeter müssen wir bewältigen. Dazu kommt wieder die Hitze. Zwei Tage noch, dann haben wir es geschafft und hoffentlich sind wir dann die Sieger.

Wie es mir morgen auf der 'Königsetappe' ergangen ist, erfahrt ihr natürlich in meinem Tagebuch.

Bis dann

Euer

Karl


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