
Start bei der Transalp
Jungmeier/Fischer knapp an den Führenden
Team Ciclopia am 19.07.2007 - 09:21 Uhr
Welche Dramatik sich am heutigen fünften Tag der Transalp abspielte, das ließ sich im Live-Ticker verfolgen: Bis etwa zur Hälfte der Distanz war das in der Mixed-Wertung führende "Rocky Mountain/Haywood"-Team mit Alison Sydor und Carsten Bresser in bester Gesellschaft. Das "Ciclopia Pro Team" und "Xfusion/Shoair" kamen zeitgleich mit dem kanadisch-deutschen Duo bei der ersten Essensstation an.
Nur knapper Rückstand auf die Tagessieger
Erst in St. Leonhard, also nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke, gelang es Bresser/Sydor sich abzusetzen. Doch Jungmeier und Fischer hielten drauf. Mit dem Erfolg, dass sie mit nur 2:27,7 Rückstand im Ziel eintrafen (Fahrzeit 3:11,08.7) und einen weiteren zweiten Tagesplatz feiern können (den insgesamt fünften, denn das Ergebnis der ersten Etappe musste korrigiert werden: auch hier belegten sie bereits Rang 2). Ihren Konkurrenten hatten sie auf der zweiten Hälfte noch 14:30 Minuten abgenommen und den Vorsprung im Klassement damit weiter ausgebaut, nämlich auf 1 Stunde 32 (Gesamtfahrzeit Jungmeier/Fischer nach der fünften Etappe: 20:54,53.8, +1:22,15 auf die Führenden). Um Platz drei ist in den letzen Tagen ein heftiger Kampf entbrannt, den das Ciclopia Pro Team somit aber gelassen beobachten kann. Übrigens war Bärbel Jungmeier auch am heutigen Tag wieder die zweitschnellste Frau nach Alison Sydor. Die erbitterten Duelle der drei erstplatzierten Damenteams dürften wohl ihren Tribut fordern.
Gut eingespieltes Team mittlerweile
Jungmeier kann daher zufrieden bilanzieren: "Eine herrliche Fahrt war das heute durch die Dolomiten! Wir können beide nach jeder Etappe super regenerieren, das trug dazu bei, dass wir heute mit dem Weltklasseteam Sydor/Brsser praktisch mithalten konnten. Vielleicht", erlaubt sich Jungmeier zu träumen, "vielleicht ist ja in den nächsten Tagen sogar noch ein Etappensieg drin?" Da ist hilfreich, dass die Beiden inzwischen ein sehr gut eingespieltes Gespann bilden. "Es klappt sowohl bergauf als auch bergab bestens", berichtet Jungmeier. "Auch auf das Material kann ich mich absolut verlassen. Der Maxxis Crossmark war die ideale Reifenwahl für dieses Gelände, das Cannondale Taurin tut sein Übriges: bergauf super leicht und steif, bergab dämpft das Carbon absolut ausreichend." Einen kühlen Kopf gilt es dennoch auch weiterhin zu bewahren, denn, sind sich Bärbel Jungmeier und Werner Fischer bewußt, "das Defektteufelchen schläft nicht. Und bis Riva sind es noch drei Tage, 252,59 Kilometer und 7.733 Höhenmeter!"
Wunderbare Ausblicke
Die Etappe war verhältnismäßig kurz, knackig und bot wunderbare Ausblicke. Nach einem teilweise steilen Schotteranstieg zum Ritjoch führte die Route ins Herz der Dolomiten. Über die Armentarawiesen unterhalb des mächtigen Kreuzkofels radeln die BikerInnen ins Gadertal, danach über St. Kassian sanft hinauf zur Pralongia, einem der schönsten Aussichtspunkte in den Dolomiten mit Blicken auf Sella, Marmolada und Tofana. Eine Schotterabfahrt brachte den Transalp-Tross in den Etappenort Arabba.
Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Artikel bei Bike2b:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay