
Platt und Sahm
Nochmal Gas gegeben
Karl Platt am 20.07.2007 - 16:54 Uhr
Die heutige Etappe war mit über 100 Kilometern ganz schön lang. Zwei Pässe mussten wir überqueren, um dann in Folgaria anzukommen. Aber es war wieder eine sehr schöne Etappe, wie ich im nachhinein festhalten kann.
Kaiserjägerweg bekannt und ausgenutzt
Der erste Pass heute war der Manghenpass, der 2.047 Meter hoch war. Dort ging es eine Asphalt-Straße hoch, die schön zu fahren war. Wir sind dann da mit einer recht großen Gruppe gefahren. Danach ging es nach einem längeren Flachstück erneut zu einem Asphalt-Aufstieg. Der zweite Pass war der Kaiserjägerweg, den ich von den letzten Jahren schon kannte. Dort waren wir so gegen Mittag und da war es schon brutal heiß. Nach den letzten Tagen, an denen wir nicht ganz am Anschlag gefahren sind, haben wir heute nochmal Gas gegeben beim Anstieg. Das musste heute einfach nochmal sein. Da haben wir uns dann auch absetzen können und konnten am Ende die Etappe auch für uns entscheiden.
Single-Trails durchgezogen
Nach der tollen Abfahrt waren die letzten 25 Kilometer sehr ruppig, doch sie boten dann noch einmal alles, was das Mountainbike-Herz begehrt. Es ging immer wieder hoch und runter mit vielen Single-Trails. Diese sind wir dann richtig durchgezogen und konnten so auch die Etappe gewinnen. Bei Kilometer 95 allerdings gab es noch einmal eine kleine Gefahr, denn dort wartete eine steile Wiese, die wir hoch mussten. Da stand schon die Sonne komplett drin und das war sehr anstrengend.
Immer besser gefühlt
Nach der siebten und vorletzten Etappe kann ich sagen, dass ich mich immer noch sehr gut fühle. Natürlich tut es schon ein bisschen weh, aber ich habe mich in dieser Woche von Tag zu Tag immer besser gefühlt und auch Stefan steht mir da in nichts nach. Selbst die heutige Etappe hat wieder sehr viel Spaß gemacht und war richtig gigantisch für einen Mountainbiker, der die technischen Dinge so liebt wie ich mit diesen Single-Trails und den Abfahrten. Das macht die Transalp so schön für mich und deswegen fahre ich so gerne hier mit.
Ding nach Hause fahren
Nun steht also morgen die letzte Etappe an. Bislang sind wir - Gott sei Dank - ohne Defekte durchgekommen und es hat alles gepasst. Wir müssen jetzt noch eine Etappe durchhalten und das Ding sauber nach Hause fahren. Die letzte Etappe übrigens würden wir gerne auch noch gewinnen und dem ganzen dann damit die Krone aufsetzen.
Ob es uns gelingt, werde ich euch morgen schreiben.
Euer
Karl
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