Specials Eventspecials 2007 Transalp Challenge

Start bei der Transalp

Fischer und Jungmeier

Zwei Defekte kurz vor dem Ziel - doch Silber gerettet!

Team Ciclopia am 21.07.2007 - 21:43 Uhr

Am letzten Tag der Transalp verließ das Ciclopia Pro Team Bärbel Jungmeier/Werner Fischer das Glück. Jungmeier ging "leer durch die Erkältung", wie sie erzählt, an den Start.

Defekt am Hinterrad
Dann, nach mehr als 600 sturz- und pannenfrei gefahrenen Kilometern, musste Fischer zwölf Kilometer vor dem Ziel in Riva del Gardo - und wie immer in diesen Tagen auf Platz zwei liegend - einen Defekt am Hinterrad beheben. Und zwei Konkurrenten ziehen lassen. Der Riss im Reifen war so groß, dass Werni nach eineinhalb Kilometern neuerlich zu einer Reparatur gezwungen war! Und trotzdem fuhr das Ciclopia Pro Team nach 4:15,04.3 Stunden (+38,01.9 auf Sydor/Bresser) als Tages-Vierte der Mixed-Teams ein. Ein Wermutstropfen, der das Gesamtergebnis allerdings nur kurz zu trüben vermochte: den zweiten Platz bei dieser "Tour der Qualen" für Mountainbiker brachten Bärbel Jungmeier und Werner Fischer dank der famosen Leistung in den acht Tagen ungefaehrdet ins Ziel. Ihr Vorsprung auf das Bronze-Team: 2:21 Stunden!

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Jungmeier zweitbeste Frau
Ganz besonders erfreulich: Trotz des Pechs des letzten Tages gelang es Jungmeier, diese Tour als zweitbeste Frau zu beenden! Eine hervorragende Leistung, weil drei hochklassige Damenteams von Anbeginn an um den Titel ritterten, sich die spannendsten Duelle der Transalp-Geschichte lieferten und dabei gegenseitig zu Höchstleistungen trieben.

Tolle Leistung vom Team
Wie erwartet, dominierten Carsten Bresser und Alison Sydor ihre Klasse mit acht Tagessiegen. Bei der Trans Germany vor einem Monat hatten die beiden Weltklasse-Biker ebenfalls acht Mal gewonnen und einen Vorsprung von fast sechs Stunden herausgefahren. Das unterstreicht die bravouröse Leistung von Jungmeier/Fischer, die dem Super-Duo zeitweise sehr dicht auf den Fersen waren. Auf die dreifache Weltmeisterin, fünffache Vizeweltmeisterin, Olympiazweite von Sydney und als eine der weltbesten Mountainbikerinnen aller Zeiten, wie Sydor in den Annalen geführt wird, nur 2:19 Rückstand zu haben, kann Jungmeier ebenfalls als großen Erfolg verbuchen.

"Es war ein tolles Erlebnis, die Alpen zu ueberqueren", blickt sie denn auch zufrieden zurück. "Etwas körperlich derart Anstrengendes bin ich zuvor noch nie gefahren. Wir sind beide sehr zufrieden und froh!"


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