
Stefan Danowski

Stefan Danowski
Deutsche MTB-Meisterschaft in Wetter
Stefan Danowski am 25.07.2007 - 09:51 Uhr
Wie eigentlich in jedem Jahr, wurde sich auch in 2007 wieder auf die Suche nach dem Meister/in im olympischen Cross Country gemacht. Diesmal hatte die Stadt Wetter an der Ruhr das Austragungslos gewonnen und sie erledigte einen sehr guten Job. Unter Hajo, dem Streckenchef, hatte die bekannt bewährte Runde erneut an Attraktivität gewonnen, leider auch an Höhenmeter. Es standen mit der neuen Schleifen an den Kleingärten 5,5km-Rundkurs mit über 200 Höhenmeter pro Runde zur Verfügung.
Hektik vor dem Start: Umwerfer gebrochen
Nachdem die Mädels ihre Meisterin gefunden hatten, Glückwunsch an Hanka Kupfernagel, ging es für die 117 angemeldeten Fahrer zur Startaufstellung bei angenehmen sommerlichen Wetterbedingungen. Im Vorwege war bei mir allerdings schon der Ausnahmezustand ausgebrochen, denn mein scharfer Kontrollblick ließ meinen Umwerfer brechen. Nun hatte ich circa eine Stunde Zeit für die Montage mit Kettentrennung und den Tausch der Zugführung. Ein Dank an meinen Ex-Sponsor, der mir hilfreich einen Umwerfer lieh. Mit entsprechend hohen Puls rollte ich zur Startlinie. Hier hatten sich mittlerweile tausende von Zuschauer angesammelt, welche nun ein Spektakel erwarteten.
Kurzer Traum einer Top-Ten-Platzierung
Dann ging es los und ich erwischte von Position 20 einen sauberen Crossstart. Kurz mal den Titelanwärter abgehängt, den Ex-Crossmeister überholt und mich zwischen den Fumic-Brüdern an Position acht zur ersten Abfahrt eingereiht. War vorne echt von Vorteil, denn man konnte bei den sehr staubigen Abfahrten sehen, wohin das Rad fährt. Etwas übermütig träumte ich in dieser Gruppe schon von einer Top-Ten-Platzierung, als die Realität, also der Berg, mich zurück ins Rennen holte. Nach zwei Runden lag ich an Position 24 und verbiss mich an einer Dreiergruppe.
Einholen und Überholen gut für die Moral
Gemeinsam ging es bis in Runde vier von acht, danach kämpften wir alle wieder alleine. In der zweiten Rennhälfte kam ich als Marathonfahrer immer besser mit dem sehr kräftezerrenden Kurs zurecht. Teilweise sammelte ich bis zu drei Fahrer wieder ein und ließ sie hinter mir. Einholen und Überholen ist für die Moral sehr viel besser und so lief ich dann zur Höchstform auf. Es gelang mir in der letzten Runde noch bis auf Position 15 vorzufahren, was für mich eine sehr gute Platzierung ist. Hochzufrieden konnte ich somit dem neuen Deutschen Meister Wolfram Kurschat (Topeak), Manuel Fumic (FBI) und Johannes Sickmüller (Stevens) gratulieren.
Nächstes Wochenende ohne Rennen?
Irgendwie ist für das nächstes Rennwochenende vergessen worden ein Rennen zu suchen. Mal sehen, was sich da so ergibt. Zur Not werden ich mir etwas Ruhe gönnen. Immer wieder eine Reise im World Wide Web wert:
www.trenga.de.
Dano
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