
Team Bulls

Kurschat und Sahm

Startgetümmel

Startgetümmel

Stefan Sahm

Team Bulls

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Geschafft

Im Ziel
Platt und Sahm trotzen Transalp-Strapazen
Team Bulls am 26.07.2007 - 09:55 Uhr
Kaum hatten Karl und Stefan die Ziellinie der Transalp in Riva del Garda überquert, begannen die Vorbereitungen für den Start bei der Deutschen XCO-Meisterschaft am darauffolgenden Tag. Ausgiebige Behandlung durch den Physiotherapeuten, das Material wieder auf Vordermann bringen und das Teamwohnmobil für die 1.100 km lange Nachtfahrt nach Wetter/NRW einrichten war angesagt...
Auf der Autobahn "gut geschlafen"
Pünktlich um 21:00 Uhr startet das Team Bulls in Riva zum Unternehmen Deutsche Meisterschaft - gute zehn Stunden später, um 07:15 Uhr am Sonntagmorgen war der Austragungsort der nationalen Meisterschaften erreicht. Als um 14:00 Uhr der Startschuss für die knapp acht Runden fiel, stellte sich vor allem die Frage, wie gut Karl und Stefan die Umstellung von den
Marathon-Etappen mit langen Bergen auf die kürzere XCO-Distanz mit vielen kurzen Anstiegen und wesentlich höherem Tempo verkraften würden. Die Nacht im Wohnmobil auf der Autobahn war sicherlich ein weitere Unsicherheitsfaktor - auch wenn sich beide einig waren: "geschlafen haben wir gut".
Ab dem Startschuss 110% Vollgas
In der Startphase konnten sich die Bulls-Fahrer auf Rang zehn (Platt) und 13 (Sahm) fest beissen, in den ersten drei Runden änderte sich hier recht wenig, während an der Spitze zwischen Kurschat und Fumic ein Zweikampf entbrannte. Ab der vierten Runden konnte Stefan zu Karl aufschließen und der Bulls-Zug begann sich mit vereinten Kräften nach vorne zu arbeiten. "Das war mal wieder die Motivation für uns beide - gemeinsam sind wir stark, es passt einfach perfekt zwischen uns, wir verstehen uns blind!" Mit fortschreitender Distanz konnten Sahm/Platt sich ein paar Positionen nach vorne arbeiten - Rang sieben für den Mössingern Stefan Sahm und Rang acht für den Osthofener Karl Platt war als Endergebnis zu notieren - eine starke Leistung angesichts der Vorbelastung durch die Transalp. "Wir können echt zufrieden sein, mehr war einfach nicht drin heute, das war ab dem Startschuss 110% Vollgas, es war ganz schön schwer, schließlich haben wir heute unseren neunten Renntag am Stück", kommentierte Platt das Ergebnis. "Vor allem die Starphase hat richtig weh getan", erzählte Stefan nach dem Zieleinlauf, "dann hab ich einen guten Rhythmus gefunden, konnte noch etwas aufdrehen, aber der letzte Rest an Spritzigkeit für ein Cross-Country-Rennen fehlt schon nach der Transalp", fügte er hinzu. Dass beide Fahrer unter die Top Acht kommen würden, war vorher kaum abzusehen, einen Fahrer in den Top Ten wäre schon als Erfolg gewertet worden! Einmal mehr haben Karl und Stefan ihren Kampfgeist bewiesen und das ganze Team vollen Einsatz gezeigt.
Nächstes Wochenende ist Erholung angesagt
Das kommende Wochenende wird aller Vorraussicht nach zum Erholen genutzt werden, ehe in drei Wochen mit der
Marathon-Weltmeisterschaft (12.08.07) in Verviers/Belgien das nächste Highlight für das Team Bulls ansteht.
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