
Karl Platt

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Platt und Sahm

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Auf dem Weg nach Schottland
Karl Platt am 30.08.2007 - 16:36 Uhr
Nächste Woche steht mit der Weltmeisterschaft in Schottland noch einmal ein Saisonhöhepunkt für mich an. Nach dem Bundesliga-Finale in Bad Salzdetfurth habe ich mich gezielt auf das Rennen in Fort William vorbereitet.
Mountainbike erst einmal eingetauscht
Ein bisschen genieße ich auch die Mountainbike-freie Zeit. So bin ich am vergangenen Montag und Dienstag bei Kriterien gefahren. Wenn man dort Lust hat, fährt man ein bisschen mit oder man versteckt sich im Feld. Das war nach der langen Saison auf dem Mountainbike mal wieder etwas ganz anderes. Immer im Kreis mit Attackieren und Taktieren - das hat richtig Spaß gemacht.
Mit Stefan durch die Alpen
Ganz ohne Mountainbike geht es dann aber doch nicht. Ich war noch zusammen mit Stefan
(Anm. d. Red.: Sahm) zwei Tage in den Alpen unterwegs. Wir sind in aller Ruhe an beiden Tagen 4.000 Höhenmeter in sechs Stunden gefahren. Das war noch einmal ein schönes Aufbautraining, sodass ich denke, dass die zweite Saisonhälfte noch einmal gut wird.
Pfälzer Wald, Eurobike und Straßenrennen
Heute bin ich durch den Pfälzer Wald gejagt. Die Temperaturen waren angenehm. Das hat wieder richtig Spaß gemacht. Ich habe mich nochmal richtig gequält... Morgen und Samstag bin dann ich auf der Eurobike und lege die Beine nochmal hoch. Am Sonntag fahre ich bei einem Straßenrennen bei mir zu Hause mit. Dabei stehen 120 km auf dem Programm. Bei einer Fahrtzeit um die drei Stunden kriege ich noch einmal genau die Spitzen, die ich für die Weltmeisterschaft brauche.
Nicht sinnlos Körner verschwenden
Auf das Finale des Swisspower Cups in Basel hatte ich keine richtige Lust, auch wenn dort viele WM-Favoriten und auch einige Deutsche noch einmal für die WM testen. Ich will meine Energie lieber für Schottland sparen und nicht sinnlos Körner verschwenden. Für die Weltmeisterschaft bin ich richtig gut motiviert, denn meine Beine sind wirklich gut.
Strecke in Schottland einfacher als 2006
Am Montag fliege ich mit einem Teil des BDR-Teams dann nach Schottland. Dienstag ist dann Staffelrennen. Da werde ich noch einmal die Beine hoch legen und das deutsche Team anfeuern, damit uns mal etwas Positives gelingt. Mittwoch geht es dann auf den Kurs. Ich werde vier bis sechs Runden fahren, um mir die Strecke anzuschauen und ein Gefühl für den Kurs zu entwickeln. Ich habe gehört, dass er im Vergleich zum vergangenen Jahr beim Weltcup länger und einfacher geworden ist.
Kürzerer Kurs schöner für die Zuschauer
Eigentlich lag mir Fort William immer. Die Strecke ist schnell, aber auch technisch anspruchsvoll mit einigen Laufpassagen. Es geht relativ lange und sehr unrhythmisch berghoch. Es ist wichtig, schnell seinen Rhythmus zu finden. Neben den Downhill-Stücken gibt es auch noch ein langes Flachstück. Für die Zuschauer fände ich es besser, wenn die Runde etwas kürzer wäre, damit sie uns öfter sehen können.
Top 15 wäre super gut
Letztendlich ist es mir aber egal, wie der Kurs ist, wenn ich gut drauf bin. Da meine Beine derzeit wirklich gut sind, hoffe ich, ein Ergebnis wie zu Saisonbeginn beim Weltcup in Houffalize (BEL) erreichen zu können. Da bin ich 13. geworden. Also die Top 15 wären super gut und sind schon mein Ziel.
Also, drückt mir die Daumen!
Euer
Karl
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