
Sabine Spitz

Wang, Kalentieva und Spitz

Spitz, Kalentieva und Wang

Anna Enocsson

Marcus Klausmann
Spitz ist Vize-Weltmeisterin im olympischen Cross Country
Ghost Int. Racing am 11.09.2007 - 14:49 Uhr
Bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im schottischen Fort William wurde Sabine Spitz (Murg- Niederhof) vom Offenburger Team Ghost International Vize-Weltmeisterin! In einem äußerst spannenden Rennen mit einem sehr knappen Ergebnis musste die amtierende Europameisterin diesmal der EM-Zweiten Irina Kalentieva aus Russland den Vortritt lassen. Nach Gold bei den Europameisterschaften und Silber bei der Marathon-Weltmeisterschaft hat Sabine Spitz mit der Silbermedaille in Schottland ihr drittes internationales Edelmetall gewonnen. In der dritten von insgesamt vier Runden mit je 8,5 km gelang es Kalentieva, einen Vorsprung zu Sabine Spitz herauszufahren. Dabei wurde Spitz auch etwas durch die später Drittplatzierte Jingjing Wang gebremst, die sich nicht an der Tempoarbeit beteiligte.
Bestes WM-Ergebnis seit 2003
In der letzten Runde gelang es Sabine Spitz dann nicht, die Russin wieder einzuholen. Im Ziel hatte Kalentieva mit einer Fahrzeit von 1:44:08 Stunden einen Vorsprung von 39 Sekunden auf die Deutsche. "Ich habe heute nicht Gold verloren, sondern Silber gewonnen. Die Strecke und die Bedingungen waren sicher nicht ideal für mich. Deshalb bin ich mit der Silbermedaille sehr glücklich, auch wenn nicht viel zum Titel gefehlt hat. Die Form hat auf jeden Fall gestimmt", bewertete Sabine Spitz ihr bestes Ergebnis bei einer Cross-Country-WM seit 2003. Damals war sie Weltmeisterin geworden.
Spitz zu Olympia - Enocsson auf Rang 25
Mit ihrem zweiten Platz bei der WM hat sich Sabine Spitz "nebenbei" die Fahrkarte zu den Olympischen Spielen in Peking so gut wie gesichert. Die Schwedin Anna Enocsson belegte den 25. Platz.
Johannes Fischbach auf Platz 13, Klausmann schafft es nicht unter die Top 20
Der amtierende Deutsche Four-Cross-Meister Johannes Fischbach konnte bei der WM in Schottland eine sehr gute Top-15-Platzierung herausfahren. Allerdings flog Fischi im Viertelfinale nach einem riskanten Überholmanöver aus den Pedalen und benötigte zu lange, um wieder in Tritt zu kommen. Er verlor dabei seine hohe Geschwindigkeit und musste sich im Viertelfinale geschlagen geben. Der zwölffache Deutsche Meister im Downhill Marcus Klausmann schaffte es bei sehr schweren Bedingungen und starkem Wind leider nicht unter die ersten 20.
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