Specials Eventspecials 2007 WM Fort William

Adelheid Morath

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Starkes Comeback: Adelheid Morath auf Platz 18

Team Rothaus-Cube am 10.09.2007 - 11:43 Uhr

Für Rothaus-Cube-Bikerin Adelheid Morath hat sich die Reise nach Schottland gelohnt. Bei der MTB-WM in Fort William belegte sie trotz Sturz nach dem Start einen starken 18. Platz. Sabine Spitz gewann hinter der Russin Irina Kalentieva Silber.

Viel mehr als man erwarten konnte
"Ich bin super zufrieden." Adelheid Morath konnte das nach ihrem Comeback bei der Weltmeisterschaft in den schottischen Highlands auch sein. Rang 18 mit 8:12 Minuten Rückstand auf die neue Weltmeisterin Irina Kalentieva (1:44:08 Stunden) waren mehr als man erwarten konnte. Viel mehr.

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Crash im ersten Anstieg
In der Mitte des langen, rund sieben Minuten dauernden Downhill tauchte Adelheid Morath bereits an 20. Stelle auf. Weil es nach langer Verletzungspause ihr erstes Cross-Country-Rennen in dieser Saison war, musste Adelheid Morath von ganz hinten ins Rennen gehen. Und das erwies sich schnell als Handicap, denn die Rothaus-Cube-Bikerin wurde nach wenigen hundert Metern im Anstieg in einen Sturz verwickelt, der sie weit zurück warf. Dabei hatte sie sich gerade auf die Startphase gefreut. "Ich wusste, dieser Start in den Berg hinein, das ist mein Ding. Nach dem Crash war es schwer, sich nach vorne zu kämpfen. Ich bin Vollgas gefahren", erzählte sie.

Rennen mit neuem Gefühl begonnen
In einer flachen Passage hin zum Ziel touchierte sie kurz das Hinterrad einer Konkurrentin und ging zu Boden. Dabei verbog sie ihren Lenker und fuhr in der zweiten Runde etwas wackelig den Berg runter, bevor sich an der technischen Zone das Probleme beheben ließ. Trotz all dieser Zeitverluste behauptete sie sich unter den besten 20, war zeitweise auf Platz 17, verlor aber am Ende das Duell mit der Schweizerin Katrin Leumann. "Ich bin super zufrieden", wiederholte sie, "das erste Rennen und gleich die WM, ich hatte keine Ahnung, wo ich stehe." Die Freude über das Resultat war offensichtlich. Und sie bekannte das Rennen anders angegangen zu sein, als sonst. "Ich war gespannt aber ich war locker. Dieses Gefühl möchte ich für die Zukunft mitnehmen. Es hat Spaß gemacht", sagte sie.


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