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Mit sportlicher Aktivität zum Wohlbefinden - Teil 1.1

bike2b-Redaktion am 30.11.2007 - 12:05 Uhr

In einer Gesellschaft, in der das berufliche Leben immer mehr von Druck und Stress geprägt ist, suchen Menschen immer häufiger einen Ausgleich durch körperliche Bewegung, Training und Sport. Dabei dient die sportliche Aktivität nicht nur der Ablenkung sondern auch dem Wohlbefinden.

Sport soll kein Mord sein
Die Zeiten, in denen Wellness nur mit Verwöhnprogrammen, luxuriöser Körperpflege und exotischen Massagen gleichgesetzt wurde, sind vorbei. Bewegungs- und Fitnessprogramme halten immer mehr Einzug in den Wellness-Bereich, wodurch auch immer mehr Männer diese Angebote für sich entdecken. Der Begriff Wellness ist allerdings gar nicht so neu. Erstmals wird er 1654 dokumentiert. Ein britischer Edelmann beschrieb damit Gesundheit, Lebenskraft, Daseinsfreude und Vitalität seiner kleinen Tochter. Im Oxford Dictionary heißt es unter dem Stichwort 'Wellness': "Ein Zustand von Wohlbefinden und guter Gesundheit." Auch Hochleistungssportler wissen, dass Bewegungstraining nur dann langfristig positive Effekte aufweist, wenn es unmittelbar mit positiven Gefühlen verbunden ist. Wellness-Training beinhaltet mehr als die kurzfristige Steigerung der physischen Muskelkraft und Ausdauer. Und unter "mehr" ist nicht der anschließende Gang in die Sauna gemeint, sondern dass Bewegung in erster Linie Freude, Spaß und Genuss bereitet und damit auch eine Maßnahme gegen Krankheiten darstellt. Wohlbefinden durch sportliche Aktivität steht im Gegensatz zu den Slogans "no pain, no gain" oder "Sport ist Mord", bei denen der sportliche Fortschritt mit schmerzhaften Gefühlen verbunden ist.

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Einfache Übungen reichen aus
Es geht darum, eine sportliche Aktivität zu finden, die zum eigenen Körper passt. Wenn diese dann im richtigen Tempo durchgeführt wird, schüttet der Körper Hormone, sogenannte Endorphine, aus, die zu einem Zustand des Wohlbefindens führen. Schon zwei Trainingseinheiten pro Woche reichen aus, um die eigenen Muskeln zu stärken und so etwas gegen das Älterwerden zu tun. Laut einer Studie von Dr. Miriam Nelson von der Tufts Universität in den USA ist dazu beispielsweise kein Besuch in einem Fitness-Studio nötig, sondern es reicht aus, einfache Übungen zu Hause zu absolvieren. So kann mehrmaliges Aufstehen und Setzen auf einen Stuhl die Rücken-, Bauch- und Gesäßmuskulatur stärken. Diese Übung sollte man in drei Etappen zu je acht Bewegungsabläufen durchführen. Die hintere Beinmuskulatur wird trainiert, indem man sich 16 mal auf dem Fußballen stehend streckt, diese Position hält und sich dann wieder auf den flachen Fuß absinken lässt. Die Vorteile dieser Art von Kräftigungsübungen - alle wissenschaftlich evaluiert - reichen weit.

Das ganze Leben fit und in Form
Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die sich durch wissenschaftliche Untersuchungen abzeichnet, ist folgende: Der bisher als unvermeidlich angesehene Muskelschwund und die Bildung von Fettpölsterchen im Alter können verhindert werden. Der Muskelaufbau verbraucht Kalorien und je strikter man an einem Trainingsprogramm festhält, desto mehr Kalorien werden kontinuierlich verbrannt. Das ganze Leben lang fit und in Form zu bleiben muss nicht länger nur eine Möglichkeit bleiben - es kann Realität werden.


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