Specials Eventspecials 2008 Olympia 2008

Gunn-Rita Dahle-Flesjå

Jose Hermida

Moritz Milatz

Ralph Näf

Enttäuschender Ausgang der Olympischen Spiele

Team Multivan Merida am 25.08.2008 - 11:47 Uhr

Zu den Olympischen Spielen waren die Fahrer des "Multivan Merida Biking Teams" als Medaillenkandidaten angetreten. Die Norwegerin Gunn-Rita Dahle Flesjå startete als Titelverteidigerin während José Hermida seinen zweiten Platz bei den Olympischen Spielen in Athen zu wiederholen versuchte. Der Rennverlauf verlief in der Folge nicht wunschgemäß.

Dahle noch nicht da, wo sie hin will
Gunn-Rita Dahle Flesjå musste das Rennen nach einem Sturz auf siebter Position aufgeben. Dahle stürzte so unglücklich, dass ihr ein Bremshebel abgebrochen ist. Im Training hatte sie sich zuvor eine Rippe gequetscht und war bereits unter nicht optimalen Bedingungen ins Rennen gestartet. "Wir sind sehr enttäuscht über den Ausgang. Nach all den gesundheitlichen Problemen ist hier in China noch viel Pech hinzugekommen", meinte sie nach dem Rennen. Dahle hat in dieser Saison den Weltcup-Lauf in Madrid gewonnen und ist im Juli Weltmeisterin auf der Marathon-Distanz geworden. "Ich bin leistungsmäßig noch nicht da, wo wir hin wollen. Aber ich bin zuversichtlich zu meiner alten Stärke zurückzukehren", analysierte Dahle später ihre Situation.

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Hermida mit Einbruch zur Rennhälfte
Nicht nach Wunsch verlief es auch beim Spanier José Hermida. Er lag bis zur Rennhälfte gut im Rennen und nur wenige Meter hinter der Gruppe in der Verfolgung Absalons. "Bei Rennhälfte hatte ich dann einen großen Einbruch und fiel weit zurück. Ich konnte mich dann aber wieder nach vorne arbeiten und fuhr die letzte Runde mit viertschnellster Zeit. Wer aber bei Olympia vorne sein will, darf sich während dem Rennen kein Tief einfangen", kommentierte er das Rennen. Mit dem zehnten Platz lag er außerhalb seiner Ziele und seines Potenzials.

Reifendefekt stoppt Milatz
Die Überraschung wäre dafür beinahe dem Deutschen Moritz Milatz gelungen. Weite Strecken des Rennens fuhr er am Hinterrad Hermidas auf Platz elf, wurde dann aber wegen eines Reifendefekts weit zurückgeworfen. Milatz fuhr schließlich auf Rang 16 ins Ziel. Nur wenig hat gefehlt, dass Milatz seinen neunten Platz von den Weltmeisterschaften hätte bestätigen können.

Näf muss als TV-Kommentator zuschauen
Unglücklich war auch die Situation für Ralph Näf. Da er sich innerhalb der Schweizer Nationalmannschaft bei der Olympia-Qualifikation gegen Christoph Sauser, Florian Vogel und Nino Schurter nicht durchsetzen konnte, war er als potenzieller Medaillenfahrer nur als Ersatzfahrer vor Ort. Statt um Medaillen zu kämpfen, kommentierte er die Mountainbike-Rennen beim Schweizer Fernsehen.

"Olympische Spiele sind nicht alles"
Für das "Multivan Merida Biking Team", eine der stärksten Equipen im Mountainbike-Rennsport, ist das Abschneiden seiner Athleten bei den Olympischen Spielen in Peking eine bittere Enttäuschung. "Das gesamte Olympia-Ergebnis ist für uns absolut enttäuschend und nicht zufrieden stellend. Wir haben wesentlich bessere Resultate erhofft und erwartet", kommentierte Teammanager Andreas Rottler den Rennausgang. "Wir blicken nun aber nach vorne. Es folgen die Weltcup-Rennen in Australien und Österreich, die Olympischen Spiele sind nicht alles."


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