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Adelheid Morath

Adelheid Morath

Nervös aber locker: Die Anspannung steigt

Team Rothaus-Cube am 18.08.2008 - 10:09 Uhr

Rothaus-Cube-Bikerin Adelheid Morath hat sich mit ihren Mountainbike-Kollegen am Samstag auf den Weg zum Flughafen nach Tokio gemacht. Am Sonntag flog der Tross nach Peking. Die Trainingseinheiten in Hakuba verliefen viel versprechend.

Die letzten Eindrücke aus Hakuba
Nur noch fünf Tage bis zum wichtigsten Rennen in der Karriere von Adelheid Morath und das Olympiafieber steigt. Die 24-jährige Rothaus-Cube-Bikerin berichtet von den beiden letzten Tagen an der Zwischenstation Hakuba, Japan, von der inzwischen fast greifbaren Anspannung im Team. "Man merkt das bei allen. Die Stimmung ist deshalb nicht schlechter, aber die Konzentration wird immer größer", schreibt Adelheid Morath aus Hakuba.

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Starker Regen störte die letzten Trainingseinheiten nicht
Am Donnerstag und Freitag standen dort intensive Einheiten auf dem Programm. Am ersten Tag regnete es, oder besser: es schüttete wie aus Kübeln. "Sehr kalt", so Adelheid Morath mit einem Grinsen, sei es gewesen. "Nur" noch 24 Grad Celsius zeigte das Thermometer. Aber die fünf deutschen Mountainbiker hatten Glück und konnten die Intervalle am Vormittag noch im Trockenen fahren.

Akklimatisierung schwierig
"Zuerst fielen sie mir schwer, aber dann ging es mit jedem Intervall besser. Ich hatte mich noch nicht ganz akklimatisiert und musste deshalb aufpassen, dass ich mich nicht kaputt fahre", erzählte Morath.

Immer das Olympiarennen im Kopf
Während der Trainingseinheiten dachte sie schon eine Woche in die Zukunft. "Ich hatte im Training das Rennen im Kopf. Ich bin schon sehr gespannt, aber es ist eine gute Anspannung. Ich freue mich auf das Rennen und habe versucht, jedes Intervall so gut wie möglich zu fahren."

Nach letzter Trainingseinheit geht es mit gutem Gefühl nach Peking
Am Freitag stellten sich dann die Bedingungen ein, die man auch am 22. August in Peking erwarten muss. Durch den Regen am Vortag gab es eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit und auch die Temperatur schnellte wieder nach oben, sodass man einen optimalen Testtag erwischte. "Das war genau richtig für die Vorbereitung. Das Training lief bei mir super. Ich bin schon nervös aber mental trotzdem locker", hieß es in der letzten Mail, die Adelheid Morath vor der Abreise schickte.

Vorfreude auf das Olympische Dorf
Am Samstagnachmittag ging es nach einer kurzen, lockeren Trainingseinheit in Richtung Tokio, wo man die Nacht auf Sonntag verbrachte, um dann nach Peking zu fliegen. "Ich bin schon sehr gespannt auf das olympische Dorf und auf die Strecke", schrieb Morath.


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