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Adelheid Morath

Adelheid Morath

Morath und Milatz

Adelheid Morath

OlympiAdel: Extremer Kurs aber ein Rennen tut immer weh

Team Rothaus-Cube am 21.08.2008 - 10:51 Uhr

Rothaus-Cube-Bikerin Adelheid Morath hat sich für das olympische Rennen am Freitag die Top 15 zum Ziel gesetzt. Prognosen sind im Blick auf die äußeren Bedingungen jedoch schwieriger als bei jedem anderen Wettkampf. Die Deutsche Meisterin Sabine Spitz erwartet ein "Ausscheidungsfahren".

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Alle Olympioniken mit Neuaufbau
Allein acht Medaillenkandidatinnen, inklusive ihrer eigenen Person, macht Sabine Spitz im 30-köpfigen Olympiafeld der Damen aus. So schwer auszurechnen wie der Kampf um Edelmetall, sind auch die Aussichten für Rothaus-Cube-Bikerin Adelheid Morath. Die Weltcup-Ergebnisse und die WM vom Juni können kaum als Maßstab dienen, haben doch seither alle Olympioniken einen Neuaufbau ihrer Form betrieben. Die beiden Chinesinnen Chengyuan Ren und Ying Liu dürften das beste Beispiel sein. Im Training hat das Duo jedenfalls einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Auch in den neuen technischen Passagen, was darauf schließen lässt, dass Ren und Liu schon länger darauf trainiert haben. "Top 15 habe ich mir als Ziel gesetzt", sagte Adelheid Morath schon vor der Abreise nach Peking. Viel mehr als eine Orientierung ist das aber nicht. Wenn sie unter den besten 20 Fahrerinnen der Welt die Ziellinie passieren würde, wäre das gewiss auch ein Erfolg. Sabine Spitz erwartet ein "Ausscheidungsfahren", also ein Rennen, in dem viele Konkurrentinnen einbrechen werden, vielleicht ähnlich wie bei der WM in Val di Sole (ITA). So denkt auch der Freiburger Moritz Milatz, der am Samstag im Männer-Rennen eine ähnliche Strategie fahren will wie bei der WM, wo er Neunter wurde. "Am Anfang nicht volles Rohr", so Milatz in seinem Olympia-Tagebuch.

Adelheid hat Strecke im Griff
Das könnte auch für Adelheid Morath ein Erfolgsrezept sein. Die 24-Jährige hat ohnehin eher im zweiten Teil des Rennens ihre Stärken. "Ich will schon von Anfang an gut dabei sein. Aber wenn du auf diesem Kurs einmal überziehst, ist es vorbei. Du kannst dich nicht mehr erholen", schreibt die Freiburgerin. Obwohl sie den Kurs als "extrem hart" beschreibt, scheint sie ganz heiß auf das olympische Rennen. "Ich freue mich riesig. Auch wenn die Strecke schwer ist, ich habe sie im Griff und sie macht auch Spaß. Ein Rennen tut immer weh, so oder so." Sie fühle sich wohl, erklärt sie, angesteckt von der "super Stimmung", die in der Mannschaft wie auch im Olympischen Umfeld herrschen würde.


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