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Adelheid Morath

Adelheid Morath

Adelheid Morath

OlympiAdel: Lutschen an Sabines Hinterrad

Team Rothaus-Cube am 19.08.2008 - 15:03 Uhr

Rothaus-Cube-Bikerin Adelheid Morath ist in Peking eingetroffen. Die ersten Eindrücke von der Strecke und vom olympischen Dorf waren überwältigend.

Kurs sorgt für Überraschung
"Ganz schön aufregend." So beschrieb Adelheid Morath in einer ersten kurzen Nachricht aus Peking am Montag ihre ersten Impressionen. Da hatte sie gerade einen Tag im olympischen Dorf verbracht und sie hatte Bekanntschaft mit dem olympischen Mountainbike-Kurs gemacht. Dort erlebte nicht nur sie eine Überraschung. Gegenüber dem Testrennen im vergangenen September hat der 4,2 Kilometer lange Kurs ein gravierendes Facelifting bekommen, vor allem in fahrtechnischer Hinsicht. Steinige, felsige Passagen machen den Kurs nicht nur schwieriger sondern wohl auch anfälliger für Reifendefekte, sofern man nicht die richtige Linie erwischt. Überdies wurde auch noch steile, Mut erfordernde, Downhill-Passagen eingefügt.

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Schwierigste und härteste Strecke, die Adelheid kennt
Dass der Kurs konditionell sehr schwer sein würde, war klar. Jetzt kommt doch, so nicht ganz erwartet, eine fahrtechnische Komponente hinzu. "Da sind Steilrampen und Absätze vom Feinsten drin. Es ist wohl die schwierigste und härteste Strecke, die ich jemals gefahren bin", meinte Adelheid Morath nach den ersten Runden mit Respekt. Am Dienstag änderte sich das wenig, doch sie konnte für sich immerhin behaupten, die Runde im Griff zu haben. "Ich habe heute an Sabines Hinterrad gelutscht", erzählte sie lachend. Auf den Spuren der Europameisterin konnte sie die richtige Fahrlinie finden und auch die Mutproben bestehen. "Morgen ist Ruhetag. Vielleicht fahre ich noch mal hierher und schaue den Männern beim Training zu", meinte sie. Was die Hitze und die Zeitumstellung angeht, fühlte sich Adelheid Morath am Dienstag noch nicht so sicher. "Jetzt steigt die Nervosität, aber es wird schon werden."

Superathleten und Shuttlebus
Das olympische Dorf "und das ganze Drumrum" beeindruckt die 24-jährige Schwarzwälderin. Die Mensa sei voll mit Superathleten. Allerdings geht auch jeder Sportler seinen Weg, insbesondere die Athleten, die ihre Wettkämpfe noch vor sich haben. "Es ist auch stressig. Wir haben unseren Zeitplan und müssen mit dem Shuttlebus 40 Minuten bis zur Strecke fahren und dann natürlich auch warten bis wir wieder zurück fahren können." Einigen Kollegen aus anderen Sportarten wie Ringen und Kanusport, die Sportsoldatin Morath von der Bundeswehr kennt, hat sie immerhin schon "Hallo" sagen können.

Anreise sehr anstrengend
Am Wochenende war die deutsche Equipe via Tokio nach Peking geflogen. "Die Reiserei war sehr anstrengend", findet Adelheid Morath, die es wie ihre Kollegen gerne komprimierter gehabt hätte.

TV-Übertragung
Das olympische Mountainbike-Rennen der Damen wird am Freitag um 9.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gestartet und ist auf dem Digitalkanal "Eins Festival" live zu sehen. Das ZDF blendet sich immer wieder ein, je nach Rennverlauf und Ereignissen in anderen Disziplinen. Überdies zeigt auch der Digitalsender AnixeTV das Rennen in hochauflösender TV-Qualität in kompletter Länge als Aufzeichung ab 20.15 Uhr.


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