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Radfahren

Radfahren. Kleine Philosophie der Passionen

2b-Sportredaktion am 17.01.2008 - 11:06 Uhr

Radfahren ist mehr als stumpfsinnige Pedaltreterei, meint der Autor, nämlich – u.a. – Schmerzgenuss, Tanz, geistig-seelische Entschlackung, Präludium (und Freibrief) für jede Art Bacchanal, mitunter auch erotisches Vorspiel, jedenfalls nicht nur eine Tätigkeit der Muskeln, sondern nicht minder des Kopfes.

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Auf der Suche nach dem Glück
Seine Analyse des durchaus suchtrelevanten Phänomens beruht auf jahrelangem Selbstversuch und erstreckt sich thematisch von Aristoteles bis Armstrong (Lance), von Bergauffahren bis Beinrasur, von Wiegetritt bis Wagner (Richard). Der Verfasser unterlässt es keineswegs, darauf hinzuweisen, dass wie allen Passionen auch dieser neben ihrer emi- und permanenten Glücksversprechenseinlösung ein gewisses Maß an Bescheuertheit eignet.

Informationen zum Autor
Michael Klonovsky, 1962 geboren, lebt als Journalist in München und fährt beileibe nicht so oft Rad, dass er nicht nebenher noch das eine oder andere Buch schreiben könnte, zum Beispiel die Romane "Der Ramses-Code" (Berlin, 2001) und "Land der Wunder" (Zürich, 2005) sowie den Ratgeber "Welcher Wein zu welcher Frau?" (Bern, 2001).

Steckbrief
Taschenbuch: 127 Seiten
Verlag: Dtv (April 2006)
Sprache: Deutsch
Preis: 10 Euro
ISBN-10: 3423342897
ISBN-13: 978-3423342896
18,6 x 12,4 x 1,4 cm


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