Specials/Eventspecials 2008/Weltcup

Moritz Milatz

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Moritz Milatz will mehr!

Rabenschwarzer Tag für Moritz Milatz beim Worldcup in Madrid

PR - Moritz Milatz am 05.05.2008 - 12:15 Uhr

Beim dritten Versuch zur Olympia-Qualifikation hat Moritz Milatz beim Worldcup in Madrid (SPA) wider Erwarten einen schweren Dämpfer hinnehmen müssen. Obwohl mit der guten Startnummer 26 ins Rennen gestartet, konnte der junge Freiburger diese Position nicht verteidigen und verlor im Verlauf des Rennens Platz um Platz und musste sich letztlich mit Rang 57 begnügen. Es gewann mit knappen 10 Sekunden Vorsprung, in einem sehr spannenden Duell, Dauersieger Julien Absalon aus Frankreich, vor Moritz Milatz‘ Multivan-Merida-Teamkollegen, José Hermida aus Spanien. Das Rennen war insgesamt sehr schnell und bot mit seinen kurzen steilen Rampen so gut wie keine Möglichkeit zur Erholung. Dazu kamen die sehr staubigen Bedingungen und die pralle Mittagshitze, in der das Rennen ausgetragen wurde. Alles in allem keine allzu leichten Bedingungen für die bisher hauptsächlich an Kälte und Regen gewohnten Fahrer.

Enttäuschung und Rätselraten bei Moritz Milatz
So hatte sich Moritz Milatz die Sache sicher nicht vorgestellt. Mit dem undankbaren 57. Platz erreichte der 25-jährige Freiburger sein bisher schlechtestes Worldcup-Ergebnis in der laufenden Saison. Gründe hierfür mag es Verschiedene geben: Der hohe mentale Druck, angesichts des Umstandes sich um jeden Preis qualifizieren zu müssen, oder am Ende die vielleicht doch noch nicht ganz komplett wiederhergestellte Physis, nach der scheinbar überwundenen Erkältung. Oder aber einfach auch nur ein wirklich schlechter Tag, an dem der Körper nicht so wollte, wie der Geist des Fahrers es ihm abverlangen wollte. Klar scheint nur soviel, dass Moritz nach dem er so viele Plätze in der Anfangsphase verloren hatte, bei seiner steten Aufholjagd sehr viele Körner 'verschossen' hatte, da er viel 'von Vorne' fahren musste. So etwas rächt sich im späteren Rennverlauf! Der Kurs von Madrid gilt zudem unter den Mountainbikern als eine Art Straßenrennen, besonders was das Nutzen des Windschattens angeht. Traurige Tatsache bleibt im Nachhinein, dass der junge Merida-Fahrer eine weitere Chance leider nicht nutzen konnte!

Die Chance ist kleiner geworden, besteht aber nach wie vor!
Gut nur, dass es jetzt eine kleine Rennpause gibt, in der Moritz seine Kräfte neu bündeln und sich geistig frisch auf die anstehenden Aufgaben vorbereiten kann. Auch wenn nach diesem Rennen die Chancen realistisch betrachtet natürlich geringer sind, so bleiben doch noch zwei Rennen Zeit, um die große Herausforderung Olympia-Qualifikation erfolgreich zu bewältigen. Zweimal unter die 15 Besten, oder einmal Rang 1 bis 6. 2006 in Fort-William gelang Moritz Milatz mit einem sechsten Platz dieses Kunststück schon einmal!

Nach seiner Heimkehr aus Madrid wird sich Moritz nun erst einmal sammeln und regenerieren. Danach wird er über seine weitere Planung entscheiden. Noch ist nicht klar, ob Moritz an den in zwei Wochen anstehenden Europameisterschaften in St. Wendel im Saarland teilnehmen wird. Sicher hingegen ist sein Start beim Bundesligarennen in Heubach am 25. Mai.



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