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Crash

Rene Tann

Verletzt!

René Tann muss Weltcup in Andorra absagen

Armin M. Küstenbrück am 30.05.2008 - 11:05 Uhr

"Das Ziel bleibt die Qualifikation für die Weltmeisterschaft." Der Sturz in Heubach am vergangenen Wochenende hat die Planungen von René Tann zunächst einmal über den Haufen geworfen.

Ellbogen bereitet Schmerzen im Gelände
Dass die laufende Saison des 22-jährigen Suhler Mountainbikers René Tann nicht gerade vom Glück verfolgt wird, scheint offensichtlich. Bislang letzter Höhepunkt der Pechsträhne ist der unverschuldete Sturz beim Sprintrennen im Rahmen der Bundesliga im schwäbischen Heubach am vergangenen Sonntag, als Tann von einem versehentlich falsch fahrenden Konkurrenten vom Rad geholt wurde und sich dabei tiefe Schürfwunden am Oberschenkel und am linken Ellbogen zuzog. Während er am Sonntag dennoch einen Start beim vierten Lauf zum Weltcup im Zwergstaat Andorra am kommenden Wochenende in Betracht zog, musste der Sportsoldat nach zwei fast schlaflosen Nächten am Montag dem Bundestrainer Frank Brückner mitteilen, dass er für einen Einsatz in den Pyrenäen nicht zur Verfügung stehe. Überraschenderweise sind es dabei weder die Prellung an der Hüfte noch der aufgerissene Oberschenkel, die die meisten Probleme machen. "Der lädierte Ellbogen schmerzt bei jeder Erschütterung", berichtet Tann, der seit Dienstag schon wieder auf dem Rad trainiert - allerdings nur auf der Straße: "Ins Gelände kann ich damit noch nicht - und mehr als zwei Stunden pro Tag waren selbst auf der Straße bislang nicht drin." Am Donnerstag wollte sich Tann erstmals wieder an eine dreistündige Trainingseinheit herantasten.

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WM-Nominierung in Fort William erreichen
"Unter diesen Bedingungen war ein Start beim Weltcup in Andorra völlig undenkbar, auch wenn ich da gerne gefahren wäre", meint Tann hörbar enttäuscht. "Dabei hätte ich diesen vorletzten Lauf vor den Weltmeisterschaften dringend gebraucht, um mich für die Weltmeisterschaften im italienischen Val di Sole (17.-22. Juni) zu empfehlen." Jetzt ruhen alle Hoffnungen auf dem letzten Nominierungs-Weltcup eine Woche später im schottischen Fort William, wo Tann im vergangen Jahr das Weltmeisterschaftsrennen nach drei platten Reifen unverrichteter Dinge aufgeben musste. "Dennoch liegt mir der Kurs am Fuße des Ben Nevis", zeigt sich der Thüringer in Dienstes des Team Fuji Bikes Europe zuversichtlich, auch wenn natürlich hinter dem eingeschränkten Training ein großes Fragezeichen steht: "Vor Heubach war die Form gut, jetzt will ich sie natürlich unbedingt bis zum Weltcup in Fort William erhalten. Deswegen will ich den Körper in Bewegung halten, auch wenn's weh tut."


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