
Worldcup Fort William

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Harry Potter Brücke

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Glenfinnan House Hotel

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Worldcup Fort William
Karl Platt am 09.06.2008 - 11:40 Uhr
Ein Olympia-Jahr ist schon etwas Besonderes. Jeder Rennfahrer mobilisiert mehr aus seinem Körper wie vielleicht die anderen Jahre. Somit ist es wirklich schwer, die erforderlichen Olympianormen zu erreichen, weil das Leistungsniveau und die Leistungsdichte sehr hoch sind. Im letzten Jahr bist du noch mit fünf Minuten Rückstand in die Top 15 gefahren, jetzt langt es nur noch für einen 30. Platz. Es soll keine Entschuldigung sein, aber mein Kopf ist am Limit, weil ich die Ursachen für das unzureichende Abschneiden versuche zu analysieren.
Ja, der Kopf ist jetzt schon etwas leer. Ehrlich gesagt bin ich aber froh, dass die Qualizeit vorbei ist. Jetzt kommen noch eine Menge schöne Rennen, auf die ich mich schon sehr freue.
Noch ein paar Sätze zu Fort William:
Als ich am Dienstag angereist bin, war ich völlig überrascht so ein herrliches Wetter vorzufinden. Es war warm, wolkenfrei und sonnig. Genauso war auch die Strecke. Staubig und schnell! Es hat Riesenspaß gemacht durch die vielen Anlieger zu surfen. Die Beine waren gut und ich war richtig motiviert für die letzte Chance auf einen Olympiastartplatz, ohne mich unter Druck zu setzen. Die Betreung vom Team war 200 Prozent, es hat alles perfekt gepasst. Die Räder top, die Physiobehandlung top, es konnte losgehen.
Ich habe einen guten Start erwischt und war gut dabei. Ich konnte mich so um die 25. Position festbeißen und hatte Zug nach vorne. Es war sehr schnell, ich musste mich in der vierten Runde etwas ausruhen, um noch einmal für die letzten zwei Runden alles mobilisieren zu können, doch ausgerechnet dann kahm Jose Hermida von hinten, der einen Defekt hatte, und brachte eine sieben Mann starke Gruppe mit, da war dann nix mehr mit ausruhen, ich musste mit und zog mir den Zahn für die letzten Runden. Aber so ist Rennen fahren!!!!
Die Form ist gut, aber es fehlt noch das letzte i-Tüpfelchen. Auf das warte ich dann noch die nächsten Wochen.
Ich laß mich überraschen!
Ich bedanke mich noch einmal bei allen, die hinter mir standen und mir die Daumen drückten!
Bis dann
Euer Karl
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