Specials Eventspecials 2008 Bundesliga Münsingen

Stefan Sahm

Stefan Sahm

Sahm vor Thum

Startheat

Martin Gluth

Martin Gluth

Martin Gluth

"Bulle" Gluth fährt auf Rang sieben - Sahm sprintet

Team Bulls am 14.04.2008 - 15:28 Uhr

Karl ud Stefan hatten sich beide schweren Herzens entschlossen am Bundesliga-Auftakt in Münsingen auszusetzten und das XCO-Hauptrennen am Sonntag nicht zu bestreiten - zu groß wäre die Belastung unmittelbar nach dem Cape Epic gewesen. Ein Wochenende Ruhe sollte dem Team Bulls gut tun, schließlich liegen schon acht Wochen mit etlichen Renn- und Reisekilometern hinter dem Team.

Mit müden Beinen Qualifikation überstanden
Stefan Sahm ließ es sich am Samstag aber nicht nehmen beim neu eingeführten "Six-Pack-Sprint", einem wenige Minuten dauernden Sprintrennen mit Qualifikation, Viertel- Halb- und Final-Lauf, zu starten. Schon beim Warmfahren bestätigte sich allerdings die Vermutung: Wirklich erholt waren die Beine noch nicht... Die Qualifikation wurde als Zeitfahren auf der kurzen Sprintrunde ausgetragen, die 30 Schnellsten rückten dann in die Endrunden vor. Selbst mit noch müden Beinen war Stefan selbstverständlich dabei.

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Wettkampfatmosphäre geschnuppert und Spaß gehabt
Die Finalläufe wurden als Fünfersprint ausgetragen, jeweils die zwei ersten eines jeden Laufes erreichten die nächste Runde. Nach einem eher verhaltenen Start lag Stefan auf dem engen Zickzack-Kurs auf der vierten Position, das Viertelfinale wurde für ihn zur Endstation. "Schade, aber irgendwie auch klar. Wr sind neun Tage lang ständig zwischen vier und sechs Stunden Radrennen gefahren, wie soll man da jetzt sofort umschalten können auf eine Renndauer von wenigen Minuten?", grinste er. "Ich hatte in jedem Fall meinen Spaß, habe ein bißchen Wettkampfatmosphäre geschnuppert und ein paar ordentliche Antritte trainiert. Bis zum ersten Cross-Country-Weltcup am Wochenende in Houffalize bin ich dann top erholt und bereit die Qlympia-Quali anzugehen", so Sahm optimistisch.

Mitte der Woche geht es nach Belgien
Bereits Mitte der Woche wird das Team Bulls nach Belgien reisen, um sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen und bestens vorbereitet in die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Peking zu starten.

Gluth mit erstem Bundesliga-Einsatz für das Team Bulls
Am Sonntag wurde es dann ernst für den Neuzugang im Team Bulls. Bereits um 8:30 Uhr fiel der Startschuss zum Junioren-Rennen. Martin Gluth legte einen glänzenden Start hin und konnte sich sofort unter den Top Fünf positionieren. Alles weitere zum Rennverlauf und seinem ersten Bundesliga-Einsatz für das Team Bulls beschreibt Martin im Folgenden mit seinen Worten: "Am heutigen Sonntag um 8.30 Uhr fiel der Startschuss zum Bundesliga-Auftakt der Junioren. Die 5 km lange Strecke war durch die Regengüsse der letzten Tage sehr matschig. Die Abfahrten waren technisch anspruchsvoll und verlangten höchste Konzentration. Die Spannung am Start war groß, der Startschuss fiel und die 115 Fahrer jagten den berühmt berüchtigten 'Münsinger Startberg' hinauf. Ich stand am Start in der zweiten Reihe, hatte aber einen perfekten Start und fuhr gleich in der Spitzengruppe mit.

Tiefpunkt vor der letzten Runde kostet wertvolle Zeit
Nach der ersten Runde lag ich auf Platz sechs und konnte das Rennen mit dem Deutschen Jugendmeister Markus Schulte-Lünzum bestreiten. Mein Pate Stefan Sahm und meine Teamchefs Christoph Listmann (BIKE-Junior-Team) und Friedemann Schmude (Team Bulls) feuerten mich lautstark und ich konnte meine Position mit konstanten Rundenzeiten bis zur vierten von fünf Runden halten. Doch dann konnte sich am längsten Anstieg noch einer der starken belgischen Nationalfahrer an Markus und mir vorbei schieben. Am höchsten Punkt der vierten Runde hatte ich dann einen kleinen Tiefpunkt. Die Konzentration ließ nach und ich machte einige Fahrfehler auf der matschigen Abfahrt und musste immer wieder kurze Stücke laufen. Dieser Durchhänger kostete mich wertvolle Sekunden. Dann ging es in die letzte Runde. Ich hatte mich wieder gefangen und versuchte, das Loch wieder zuzufahren. Bis auf 15 Sekunden konnte ich mich wieder herankämpfen, doch es reichte leider nicht mehr ganz. Mit nur 1:57 Minuten Abstand zum Sieger fuhr ich nach 1:26:53 Stunden als Siebter über die Ziellinie. Mit diesem Ergebnis war ich sehr zufrieden, weil ich somit in dem international besetzten Starterfeld viertbester Deutscher und zweitbester in meinem Jahrgang war. Jetzt trainieren ich noch ein paar Tage locker, bevor ich dann ab Donnerstag im belgischen Houffalize bin, wo ich am Samstag meine Weltcup-Premiere vor mir habe."


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