Specials Eventspecials 2008 Bundesliga Münsingen

Wolfram Kurschat

Irina Kalentieva

Sprintpodium Damen

Team Topeak-Ergon in der Erfolgsspur

Team Topeak-ERGON am 14.04.2008 - 12:47 Uhr

Zweites Rennen – zweiter Sieg für das "Topeak-Ergon Racing"-Team. In Münsingen präsentierte sich Wolfram Kurschat einmal mehr in Olympiaform und siegte vor seinem Kontrahenten Jose Hermida beim Bundesliag-Auftakt. "Ich bin am Start gut weggekommen und an vierter Position auf die Asphalt-Passage eingebogen. Dadurch konnte ich direkt Kontakt zur Spitze halten", berichtete der Deutsche Meister, der bereits in der zweiten Runde die Führung übernommen hatte.

Kurschat hat noch Reserven
Nach Kurschats unfreiwilligem Abgang vom Rad zog Hermida allerdings an dem Neustädter vorbei. Nach einem Defekt des Spaniers eroberte sich wiederum der Topeak-Ergon-Racer die Führung zurück und gab diese auch bis zum Ende nicht mehr her. Mit über 40 Sekunden Vorsprung feierte der amtierende Bundesliga-Gesamtsieger seinen ersten Erfolg in Münsingen. "Ich bin im letzten Jahr schon meine beste Saison gefahren. Aber in dieser Saison fühle ich mich deutlich stärker", gibt sich Kurschat voller Selbstvertrauen. Für den Triumph musste der 32-Jährige nicht mal ans Limit gehen. "Mit meinem Durchschnittspuls von 150 hätte ich jederzeit Reserven gehabt, um das Tempo noch mal zu forcieren", so der schnellste deutsche Mountainbiker. Das Krafttraining trägt also erste Früchte. Über den Winter stemmte Kurschat Gewichte, um seine Startschnelligkeit zu verbessern. "Besonders beim Weltcup ist es wichtig, dass ich mich gleich vorne mit einreihe, dann ist sicherlich auch ein Platz unter den ersten Fünf drin", richtet Kurschat seinen Blick schon auf das nächste Wochenende mit dem Weltcup im belgischen Houffalize.

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Kalentieva mit Rang drei zufrieden
Vor zwei Wochen beim Swisspower Cup fuhr Teamkollegin Irina Kalentieva ganz oben aufs Treppchen. Beim Heimrennen in Münsingen landete die Weltmeisterin erneut auf dem Podium. "Ich kann nicht jede Woche gewinnen, daher bin ich mit dem dritten Platz absolut zufrieden", sagte die Russin anschließend. Ähnlich wie beim Schweizer Wettbewerb kam Kalentieva auch diesmal erst wieder von Runde zu Runde besser in Tritt. Diesmal wäre der Kraftaufwand jedoch deutlich höher gewesen, um die spätere Siegern Sabine Spitz und die Französin Sabrina Eunax anzugreifen. "Das Rennen heute war für mich nur eine Standortbestimmung. Ich konzentriere mich auf den Weltcup nächste Woche. Das ist momentan wichtiger", zog die 30-Jährige ein klares Resümee vor den anstehenden schweren Weltcup-Wochen.


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