Specials Eventspecials 2008 Weltcup Teamnews

Gunn-Rita Dahle Flesja

Jose Hermida

Ralph Näf

Moritz Milatz

Dahle Flesjå gewinnt in Madrid - Hermida wird Zweiter

Team Multivan Merida am 05.05.2008 - 10:36 Uhr

Beim Mountainbike-Weltcup in Madrid kehrte das Multivan Merida Biking Team zu seiner alten Stärke zurück: Gunn-Rita Dahle gewann das Rennen im Sprint vor Marie-Helene Premont während José Hermida sich nur von Julien Absalon geschlagen geben muss.

Gunn-Rita Dahle Flesjå ist zurück
Die Erleichterung war Gunn-Rita Dahle Flesjå ins Gesicht geschrieben. Nach einer langen krankheitsbedingten Auszeit und einer harzigen Rückkehr in den Rennsport gewann sie in Madrid erstmals wieder ein Weltcup-Rennen. Im Sprint setzte sie sich gegen ihre langjährige Konkurrentin Marie-Helene Premont durch, nachdem die beiden zusammen mit Marga Fullana das ganze Rennen über die Spitze bildeten.

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Selbstbewusstsein, Erfahrung und Leidenschaft brachten sie zum Sieg
"Ich war in den ersten Runden komplett am Limit, konnte mich aber in der Spitzengruppe halten. Am Schluss waren nur noch Premont und ich da und da dachte ich: Jetzt kann ich gewinnen. Dieses Selbstbewusstsein kombiniert mit meiner Erfahrung und der Leidenschaft waren der Grundstein für meinen Sieg hier", sagte die überglückliche Norwegerin im Ziel.

Dahle Flesjå nach langer Krankheit wieder auf dem Podest
Für Dahle Flesjå ist dies der erste Weltcup-Sieg seit Mai 2006. Bis in das Jahr war Dahle Flesjå nahezu unschlagbar und dominierte den Mountainbike-Sport nach Belieben. Vor einem Jahr zog sich die Norwegerin eine Virus-Infektion zu, musste die Saison vorzeitig beenden und wurde körperlich arg in Mitleidenschaft gezogen. Nach einer harzigen Rückkehr in dieser Saison steht Dahle Flesjå nun wieder da, wo sie mit aller Kraft wieder hin wollte: Zu oberst auf dem Siegerpodest. Mit dem Sieg in Madrid konnte Dahle Flesjå nun bereits zum 26. Mal ein Weltcup-Rennen für sich entscheiden.

Absalon und Hermida dominieren Rennen
Bei den Herren entwickelte sich das Rennen in Madrid zum Zweikampf zwischen Julien Absalon und José Hermida. Ihnen konnte in Madrid keiner das Wasser reichen und alleine zogen sie vorne weg. Erst in der letzten Runde konnte der Weltmeister Absalon eine Lücke zwischen sich und Hermida öffnen und diesen um zwölf Sekunden distanzieren. "Absalon hat kurz vor dem Ziel angegriffen, genau in dem Moment, als ich in einer engen Kurve etwas wegrutschte. Die Lücke konnte ich dann so kurz vor dem Ziel nicht mehr schließen. Ich wollte wirklich gewinnen hier vor meinem Heimpublikum, aber ich bin auch mit dem zweiten Platz sehr zufrieden", sagte Hermida im Ziel. Er sei schon bei den letzten Weltcup-Rennen ganz vorne dabei gewesen, Rennpech verhinderte aber bessere Platzierungen.

Schlechter Tag für Näf und Milatz
Nicht nach Wunsch verlief es für Ralph Näf, der gut ins Rennen startete, dann aber immer wieder von anderen Athleten behindert wurde, immer wieder Lücken schließen musste und so sehr viel Kraft verlor. "Am Schluss ist mir einfach die Kraft ausgegangen", meinte ein enttäuschter Näf im Ziel. Ähnlich erging es Moritz Milatz, der einen schlechten Tag erwischt hatte, und wie Näf sehr viel Kraft bei Aufholmanövern liegen lassen musste. In Madrid nicht am Start waren aus gesundheitlichen Gründen Robert Gehbauer und Nina Wrobel.


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