
Tim Böhme

Peter Riis Andersen

Jochen Käß

Torsten Marx
Durchwachsene Ergebnisse in Houffalize
Team Alb-Gold am 22.04.2008 - 11:11 Uhr
Der Weltcup Auftakt in Houffalize/Belgien bescherte dem Team Alb-Gold durchwachsene Ergebnisse: Tim Böhme überraschte zur Freude vieler mit einer sensationellen Aufholjagd, während Peter Riis Andersen mit Platz 33 nicht zufrieden war.
Riis konnte nicht mehr
Im Ziel stand ein 33. Platz als Bestleistung zu Buche, lange Gesichter fand man am Alb-Gold Stand dennoch nicht. Peter Riis Andersen lag fast das ganze Rennen um den 30. Platz, im Ziel zeigte er sich mit seiner Leistung jedoch nur bedingt zufrieden. "Ich kann mehr. Wenn ich nur bis zum 29. Platz nach vorne komme, dann ist das nicht das, was ich erreichen will. Schauen wir, dass es in Offenburg besser wird", so der Däne nach dem Rennen.
Böhme zeigt Klasse
Alle überrascht hat der Singener Tim Böhme. Von Platz 127 startete er in die fünfeinhalb Runden lange Hatz durch die Ardennen. Mit sehr konstanten Rundenzeiten und einem beständigen Zug nach vorne kämpfte sich Böhme bis auf den 36. Platz durch und konnte damit genau da weitermachen, wo er am Ende der letzten Saison aufgehört hatte – seine wahre Klasse unter Beweis zu stellen.
Käß und Marx unzufrieden
Weniger zufrieden waren nach dem Rennen Jochen Käß und Torsten Marx. Beide haben das Fernziel Peking im Visier, der heutige Tag hat jedoch noch keine Gelegenheit geboten, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Käß fuhr bis kurz vor Schluss auf Rang 35, brach dann aber ein und wurde durchgereicht. "Die letzten Meter bin ich nur noch mit Moral gefahren. Auf einmal war der Ofen aus und ich konnte nicht mehr."
Marx Beine wollten nicht
Torsten Marx hatte schon zu Beginn mit einem Materialdefekt an seiner Gabel zu kämpfen. Mit ausgefallenem Lock-Out und mit "schwachen Beinen" wurde das Rennen "mehr ein Krampf als ein Kampf", so Marx. "Ich bin nicht zufrieden, das ging heute nicht wirklich gut. Das Material war nicht schuld, es waren eher die Beine."
Genzes Startplatz ließ ihm keine Chance
Hannes Genze war bereits vor dem Rennen auf verlorenem Posten. Startplatz 200 vereitelten alle Möglichkeiten auf eine vordere Platzierung. "Ich habe es heute einfach versucht. Die Form vom Cape Epic ist noch nicht ganz wieder hergestellt. Ich habe jede Runde über zehn Leute überholt, aber das reicht halt nicht besonders weit." Klaus Nielsen war mit einer Erkältung ins Rennen gegangen und musste das Rennen vorzeitig beenden.
Franzose und Schweizer vorn
An der Spitze herrscht auch in 2008 französische Dominanz. Olympiasieger Julien Absalon gewann vor dem jungen Schweizer Nino Schurter und dessen Landsmann Christoph Sauser. Bester Deutscher wurde Wolfram Kurschat auf Rang 14, der damit ein halbes Ticket nach Peking bereits lösen konnte.
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