
Fahrszene

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Trotz Materialdefekt gutes Rennen
Team Topeak-ERGON am 28.07.2008 - 15:23 Uhr
Bei Weltcup in Mont Saint-Anne war Wolfram Kurschat vom Materialpech verfolgt.Am Anfang der vierten Runde federte die Gabel nicht mehr. Zudem ging auch noch der Reifen platt. „Die Strecke geht voll aufs Material. Das ist natürlich total ärgerlich, aber da steckst du einfach nicht drin“, nahm der 33-Jährige das Handicap gelassen hin und landete immerhin auf dem 12. Rang. „Trotz des Defekts war ich nicht langsam unterwegs. Nur einen Platz schlechter als Hermida“, bilanzierte Kurschat.
Starker Start
Dabei hatte alles so gut angefangen. Nach dem Startloop ging der zweimalige Deutsche Meister als Erster ins Gelände und mischte gut vorne mit. „Ich habe mich topfit gefühlt, denn sonst wäre ich auch nicht her gefahren. Ein Platz unter den Top-Ten wäre sicher drin gewesen“, sagte der Pfälzer anschließend, der als einziger Deutscher in Kanada an der Startlinie stand.
Noch zwei Wochen an der Form feilen
Der Kurs in Mont Saint-Anne ist nicht nur auf schnelle Beine ausgelegt, sondern verlangt auch technisches Fahrkönnen. „Wenn du hier gut sein willst, musst du ein kompletter Athlet sein, sonst brauchst du erst gar nicht antreten“, weiß Kurschat. Denn die Strecke ist gespickt mit Wurzelpassagen. „Das war für mich noch mal ein
gutes Techniktraining.“ Zwei Wochen feilt Kurschat noch an seiner Olympia-Form auf seinen heimischen Trails, bevor er sich dann mit dem BDR (Bund Deutscher Radfahrer) auf den Weg Richtung Peking macht.
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