Specials Eventspecials 2008 Weltcup Teamnews

Podium U23

Anja Gradl

Sabine Spitz

Zweimal Podium für central GHOST

central GHOST Pro Team am 17.09.2008 - 08:40 Uhr

Beim letzten Mountainbike-Weltcup des Jahres in Schladming/AUT sorgte Anja Gradl (Kastl) für die größte Überraschung im "central GHOST Pro Team". Als 18. der Gesamtwertung war sie die drittbeste U23-Fahrerin und durfte so erstmals in ihrer noch jungen Karriere das Weltcup-Podium besteigen.

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"Es ist Zeit für Ferien"
Damit war sie auch zweitbeste Deutsche hinter Teamkollegin Sabine Spitz (Murg-Niederhof), die beim Saisonfinale Fünfte wurde. Die Olympiasiegerin freute sich besonders über das tolle Ergebnis von Anja und fühlte sich darin bestätigt, die junge Sportlerin anfangs des Jahres in ihr neu gegründetes Team geholt zu haben. Mit dem Sprung auf das fünfköpfige Weltcup-Podium schaffte Sabine Spitz selbst nochmals einen glänzenden Saisonabschluss einer grandiosen Saison. Dabei fiel es der Olympiasiegerin vor dem Rennen gar nicht so leicht, sich nochmals für das Saisonfinale zu motivieren. Die ungeliebten nass-kalten Bedingungen und eine Strecke mit extrem steilen und langen Anstiegen sind nicht gerade die Zutaten, die die Goldmedaillengewinnerin von Peking besonders liebt. Hinzu kam, dass nach dem Saisonhöhepunkt Olympia die Formkurve unweigerlich nach unten zeigte und der Gesamtweltcup in diesem Jahr für die Deutsche Meisterin ebenfalls keine Rolle spielt. "Platz fünf zum Abschuss ist sehr gut für mich in Anbetracht der Umstände, mehr lag für mich hier und heute nicht drin. Mir war es zu kalt und das Profil war einfach zu extrem. Nach dem Trubel und den vielen Rennen fühle ich mich doch auch etwas müde", und ergänzte lachend: "...es ist Zeit für Ferien."

Streckenprofil macht Rohrbach zu schaffen
Das dürfte auch Nicola Rohrbach (Langenbruck/SUI) gedacht haben, der im Männerrennen als 52. nicht ganz an die guten Vorgaben der weiblichen Teamkolleginnen anknüpfen konnte. Im Gegensatz zu Anja Gradl kam ihm das schwere Streckenprofil nicht sehr entgegen, sodass er gerade in der Anfangsphase schon viel Boden verlor.

Pure Statistik: Im Gesamtweltcup von 15 auf zehn
Im Gesamtweltcup verbesserte sich Sabine Spitz vom 15. auf den zehnten Platz, was aber von rein statistischer Bedeutung ist, da sie bei vier von neun Rennen im Zuge der Olympiavorbereitung nicht am Start war.


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