Specials Eventspecials 2008 Swisspower Cup

Andy Eyring

Andy Eyring

Andy Eyring

Nicole Lechl

Tobias Ullmann

Eyring rollt das Feld von hinten auf

Team Haibike/Armin Küstenbrück am 10.04.2008 - 16:12 Uhr

Beim Swisspower-Cup im Winterthur bewies der Münnerstädter Andy Eyring an seinem 19. Geburtstag und eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt seine vielversprechende Form.

Eyring muss sich hinten anstellen
Lehrjahr sind keine Herrenjahre, sagt der Volksmund. Das gilt auch für Andy Eyring, der am Samstag seinen 19. Geburtstag feierte. Stand der amtierende Deutsche Juniorenmeister in den vergangenen Jahren als einer der Besten seines Jahrgangs immer in den ersten Reihen, muss er sich nun in der Eliteklasse ganz hinten anstellen - und sich seinen Weg durchs große Starterfeld suchen. Im Mountainbike-Sport können in der Startrunde schon mal die Weichen für die Platzierung gestellt werden, auch wenn das Rennen danach noch etwa zwei Stunden dauert. Und selbst bei einem eher dünn, wenn auch hochklassig besetzten Rennen mit über 70 Startern ist das keine leichte Aufgabe, besonders dann nicht, wenn der Körper eine Belastung von über 120 Minuten noch nicht so recht gewohnt ist: Diese Erfahrung hatte Eyring eine Woche zuvor im österreichischen Langenlois machen müssen, als er für die Attacken zu Rennbeginn im letzten Drittel hart bestraft wurde und wieder einige Plätze verlor.

Anzeige

Taktik in Winterthur geht teilweise auf
Deswegen war die Taktik beim zweiten Lauf zum Swisspower Cup in Winterthur im Kanton Zürich: Eyring sollte sich zunächst einmal zurückhalten, nicht schon alle Körner in der Startphase verschießen. Diese Taktik ging dann auch auf - zumindest teilweise. "Zum Schluss habe ich gemerkt, dass ich noch richtig viel Kraft habe", ärgerte sich Eyring fast schon ein wenig. Zwei Runden vor Rennende drehte der Fahrer vom XLC-Haibike-Team daher auf dem konditionell anspruchsvollen Kurs am Stadtrand von Winterthur noch einmal richtig auf und ließ noch über zehn Fahrer hinter sich. "Damit war der Rennverlauf komplett umgekehrt wie in Langenlois", freute sich Eyring über seinen 26. Platz, der zugleich den siebten Platz in der U23-Nachwuchswertung bedeutete - ein guter Einstand für den Franken, der im vergangenen Jahr noch bei den Junioren unterwegs war.

Lechl muss Rennen vorzeitig beenden
Weniger erfolgreich war hingegen das Rennen für seine beiden mitgereisten Teamkollegen: Nicole Lechl (19) aus Freiburg im Breisgau, ohnehin mit getaptem Rücken am Start, musste nach einer Runde das Rennen der Damen vorzeitig beenden, weil die Schmerzen in der Halswirbelsäule so stark waren, dass sie den Kopf nicht mehr drehen und die Arme kaum bewegen konnte. Lechl hatte sich Anfang März bei einem unverschuldeten Autounfall ein Schleudertrauma zugezogen, das noch nicht ganz verheilt ist. Und auch Tobias Ullmann kam nicht viel weiter: Mit Magenproblemen endete der Swisspower Cup für ihn ebenfalls bereits nach wenigen Kilometern.

Eyring will in Münsingen auf das U23-Podium
Während Nicole Lechl wegen ihrer Verletzung und ihrer Vorbereitungen auf die laufenden Abitur-Prüfungen beim Bundesliga-Auftakt in Münsingen auf der Schwäbischen Alb am kommenden Sonntag verzichtet, wollen Markus Knott, Tobias Ullmann und Andy Eyring dort ihr bestes geben. Ob sie schon am Samstag zum neu eingeführten Sprint-Cup antreten, ist im Moment aber noch nicht sicher. "Ich freue mich schon, die anderen Fahrer wieder zu treffen - bis jetzt waren wir ja alle bei den unterschiedlichsten Vorbereitungsrennen in ganz Europa verteilt", sagt Andy Eyring und setzt sich hohe Ziele: "In der U23-Wertung möchte ich schon aufs Podium kommen."


  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Ergebnisse bei Bike2b:
Verwandte Artikel bei Bike2b:
Verwandte Bildergalerien bei Bike2b:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen