Specials Eventspecials 2008 Swisspower Cup

Sabine Spitz

Sabine Spitz

Nicola Rohrbach

Podium Herren

Sabine Spitz jubelt in der Schweiz

Team central Ghost am 26.05.2008 - 11:21 Uhr

Blumen gab es für Sabine Spitz (Murg-Niederhof) vom "central GHOST Pro Team" schon vor dem Start des vierten Laufs zum Swisspower Cup. Der Veranstalter gratulierte der frischgebackenen Europameisterin zum großen Erfolg vor Wochenfrist und freute sich, dass sie am Start dieses traditionsreichen Schweizer Rennens war.

"Full-Suspension-Duell" mit Katrin Leumann
Es sollten nicht die einigen Blumen bleiben. Denn auch danach zeigte sich Sabine Spitz in Siegerlaune. Souverän gewann die Europameisterin den vierten Lauf zum international renommierten Swisspower Cup in Gränichen (bei Aarau). Nach einer Fahrzeit 1:27:50 Stunden und einer Gesamtdistanz von 29,4 km entschied die Olympia-Dritte von Athen bei besten äußeren Bedingungen das "Full-Suspension-Duell" zwischen ihr und der ehemaligen Schweizer Meisterin Katrin Leumann – beide waren auf voll gefederten Bikes unterwegs – klar für sich, auch wenn der Vorsprung im Ziel lediglich 17 Sekunden betrug. "Es fiel mir am Anfang etwas schwer, den Rhythmus zu finden. Das anstrengende EM-Wochenende hat da doch noch seine Spuren hinterlassen. Danach lief es aber immer besser und ich konnte das Tempo an der Spitze bestimmen", freute sich Sabine Spitz im Ziel über ihren fünften Saisonerfolg.

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Rohrbach bester U23-Biker
Das war aber nicht der einzige Triumph des "central Ghost Pro Teams". Der U23-Fahrer Nicola Rohrbach (Langenbruck/SUI) zeigte ein unglaublich starkes Rennen und belegte sensationell Rang fünf im Feld der Elite Männer, was in der inoffiziellen U23-Wertung den klaren Sieg bedeutet hat. Damit dürfte der 22-jährige Schweizer die Tür zur WM-Qualifikation weit aufgestoßen haben. Bei seinem starken Auftritt musste er lediglich Vize-Weltmeister Ralph Näf (SUI) und den erfolgreichen Weltcup-Startern Martin Gujan (SUI), Lukas Flückiger (SUI) und dem Ex-Europameister Jean-Christophe Peraud (FRA) den Vortritt lassen. "Das ist Wahnsinn, ich habe mich super gefühlt und konnte mein Ziel, ein starkes Rennen zu fahren, mehr als umsetzten. Ich hoffe, dass sich bei der WM dabei sein kann. Die Form dafür ist auf jeden Fall da", jubelte Rohrbach im Ziel. Am nächsten Wochenende steht der Weltcup in Andorra auf dem Programm des "central GHOST Teams".


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