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Roel Paulissen und Jakob Fuglsang

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Uniondale - Oudtshoorn

Fertig!

2. Etappe der Absa Cape Epic zehrt an den Kräften

bike2b-Redaktion am 26.03.2007 - 10:58 Uhr

Nach einer sehr kurzen Nacht starteten die Absa Cape Epic Teams am 25. März bejubelt von den Einwohnern Uniondales in die zweite und längste Etappe des diesjährigen Rennens. Zwölfhundert Mountainbiker in bunten Trikots boten ein prächtiges Bild als sie sich um 7:00 Uhr vor der Uniondale Highschool zum Start aufstellten.

Paulissen und Fuglsang gewinnen Etappe zwei
Das heutige Rennen der Herren war geprägt von Attacken und brachte einen Führungswechsel mit sich. Team Cannondale-Vredestein 1 mit Roel Paulissen (BEL) und Jakob Fuglsang (DEN) konnte sich absetzten und erreichte mit einem dreiminütigen Vorsprung nach 4 Stunden, 58 Minuten und 24,6 Sekunden als erste das Ziel in Oudtshoorn, gefolgt von den Trägern des gelben Leadertrikots Karl Platt und Stefan Sahm , Team Bulls (5:01.35,3). Die Plätze drei und vier gingen an Bart Brentjens und Rudi van Houts (NEL),Team Dolphin Mountainbike, sowie Ralph Naef (SUI) und José Hermida (ESP), Team Multivan Merida Biking 1.

Stairway to Heaven fordert die Athleten
Nach der harten ersten Etappe vom Vortag mussten die Mountainbiker aus aller Welt heute den längsten Abschnitt des diesjährigen Rennens bewältigen, 132 Kilometer von Uniondale nach Oudtshoorn. Auf den ersten 40 Kilometern folgten sie den sanften Windungen des Kamanassie Flusses, eine gute Gelegenheit, um sich warm zu fahren, vor dem Killeranstieg im Kamanassie Reservat - 35 Kilometer auf technisch anspruchsvollen Singletrails. Die atemberaubend schöne Landschaft des Naturschutzgebiets entschädigte die Fahrer für die Strapazen während sie sich über 12 Kilometer auf losem Geröll und spitzem Gestein den 800 Meter hohen Anstieg hoch kämpften. Die Strecke führte das Feld durch Buffelsdrif Game Reserve wo sie zum ersten Mal in diesem Jahr Großwild wie Elefanten, Nashörner und Büffel zu sehen bekamen. Am höchsten Punkt auf 1.300 Meter Höhe über dem Meeresspiegel gönnte Streckenchef Leon Evans den Teams eine kleine Verschnaufpause, bevor sie beim Anblick der nächsten bevorstehenden Rampe erstarrten – einem fiesen einen Kilometer langen Anstieg mit 22 Prozent Steigung, der ironischerweise ‘Stairway to Heaven’ genannt wird. In dem darauf folgenden Downhill über steile Geröllpisten und handbreite Singletrails wurde das fahrtechnische Können der Absa Cape Epic Teilnehmer auf eine harte Probe gestellt. Auch der letzte Streckenabschnitt, ein 50 Kilometer langes Flachstück durch die trockene Klein Karoo nach Oudtshoorn, forderte den Fahrern aufgrund starker Seitenwinde alles an Kraft und Ausdauer ab. Viele Teams litten unter der starken Hitze und kämpften mit Krämpfen aufgrund von Dehydrierung.

Masters: Südafrikaner unter sich
In der Masters Kategorie konnten die Südafrikaner Andrew Mclean (RSA) und Damian Booth (RSA) vom Team Cycle Lab ihr blaues Leader Jersey verteidigen. Vorjahressieger Linus van Onselen (RSA) und sein Partner Doug Brown (RSA) vom Team Absa fanden besser ins Rennen und wurden heute zweite. Auch die führenden Damen Anke Erlank (RSA) und Yolande de Villiers (RSA) vom Team Duravit konnten ihren massiven Vorsprung ausbauen. Nach der zweiten Etappe, die sie ebenfalls gewannen, führen sie nun mit fast einer Stunde Vorsprung die Gesamtwertung an, vor Vorjahressiegerin Kerstin Brachtendorf (D) und Daniele Troesch (F) vom Team adidas Fiat Rotwild.

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Mixed: Kraft und Pfitzenmaier holen auf
In der Mixed Kategorie kämpften sich Ivonne Kraft (D), siebte bei den letzten Olympischen Spielen, und ihr Teampartner Nico Pfitzenmaier (D) auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung vor, die noch immer von Yolande Speedy (RSA), der schnellsten Frau im Rennen, und Paul Cordes (RSA) vom Team IMC/Mongoose angeführt wird. Sie kamen heute als 20. Overall ins Ziel in einer Zeit von 5 Stunden, 53 Minuten und 11,3 Sekunden.

Keine Auszeit auf Etappe drei
Auch bei der dritten Etappe sind Ausdauer, Fahrtechnik, Konzentration und mentale Stärke gefragt, denn auf der 128 Kilometer langen Strecke von Oudtshoorn nach Ladismith mit vielen kurzen Anstiegen und zwei Monsterrampen, dem Calitzdorp Crusher, gönnt Streckenchef Leon Evand den Fahrern keine Auszeit.


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