
Carsten Bresser

Sabine Spitz

Stefan Sahm

Jochen Käß
Antonio Hermida und Barbara Blatter siegen in Gränichen - Deutsche überzeugen
bike2b-Redaktion am 30.04.2001 - 13:03 Uhr
Der Swiss Cup wurde erneut seinem Ruf als bedeutendste Rennserie nach dem Weltcup gerecht.
Mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg beendete der Spanier Josê Antonio Hermida (Bianchi Motorex) das Auftaktrennen zum Elvia Swiss Cup in Gränichen (Schweiz). Am Ende hatte der bereits beim Worldcup-Auftakt im kalifornischen Napa Valley siegreiche Top-Fahrer beachtliche 2.31 Minuten Vorsprung auf den Schweizer Thomas Frischknecht (Ritchey Yahoo). Traumhaftes Wetter und über 2000 Zuschauer an der Strecke sorgten für eine prächtige Wettkampfstimmung. Thomas Frischknecht wiederum verwies den Franzosen Cédric Ravanel (Scott-USA Elvia) und seinen Schweizer Landsmann Christoph Sauser auf die Plätze drei und vier.
Magenta überzeugte erneut:
das Team T-Mobile zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung Zwar reichte es nicht zum Sprung auf das Treppchen, doch konnten alle 4 gestarteten Männer in Magenta unter die Top-20 vorfahren. Stefan Sahm freute sich nach einem kampfstarken Schlussangriff noch über Platz 8.(72 Starter)
Bresser trotz Stürzen noch Zehnter:
Carsten Bresser hatte das Glück nicht gepachtet. Zwei Stürze in der dritten Runde kosteten den zwischenzeitlich drittplazierten Sieger von Münsingen (Bundesligaauftakt) auf der 42 Km langen Strecke ein mögliches Spitzenresultat - doch nach zähem Kampf reichte es in der Gesamtwertung noch für den zehnten Platz. "Ohne die Stürze wäre heute sicher mehr drin gewesen", bedauerte Bresser hinterher.
Jochen Käß stürmte auf Rang 11:
"Eine kleine Sensation", sagte der hoch zufriedener Team-Manager Lutz Stermann nach dem Rennen. Gemeint war der 19-jährige Youngster im Team. Als einer der jüngsten Teilnehmer im Feld strahlte Jochen Käß über seinen Husarenritt." Dass ich mich so gut bei den Elitefahrern geschlagen habe, macht mich optimistisch für die weitere Saison. Vor allem für den nächsten Weltcup in Sarentino habe ich mir einiges vorgenommen". Als 17. komplettierte Marc Gölz die gute Leistung des T-Mobile Quartetts.
Bei den Damen glänzte Sabine Spitz:
Nur die Weltcupführende Barbara Blatter war schneller als Sabine Spitz. Mit Rang zwei beim ersten Lauf zur Schweizer Rennserie bestätigte Sabine Spitz (MERIDA international), die beim Weltcup-Auftakt Platz 7 belegt hatte, ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze im internationalen Mountainbike Sport.
Clevere Renntaktik:
Kurz nach dem Start übernahm Sabine Spitz die Führuung. Barbara Blatter musste somit reagieren und folgte der Deutschen. Es entstand schnell eine Lücke zu den übrigen Konkurrentinnen. Die Schweizerin Blatter beließ es jedoch nicht dabei und überholte Sabine Spitz. Die Deutsche behielt aber die Weltranglistenerste bis in Runde drei in ihrem Blickfeld, so dass der Ausgang des Rennens stets offen war. Erst gegen Ende der insgesamt fünf zu fahrenden Runden von je 6 km und 200 Höhenmetern, vergrößerte sich der Abstand von Sabine Spitz auf die Schweizerin auf ca. 1,5 Min. Dahinter landete dann Caroline Alexander auf Rang 3 mit einer weiteren Minute Rückstand im Ziel.
Zurück
Social Bookmarking:
Linktipps: Google, Amazon, ebay