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Cape Epic: So schwer und hart wie noch nie zuvor

bike2b-Redaktion am 27.03.2008 - 10:06 Uhr

Das wohl härteste Mountainbike-Etappenrennen der Welt startet am 28. März mit einem Prolog - Bike2b stellt euch die acht Etappen im Detail vor.

Prolog:
Am 28. März startet der Absa Cape Epic Ride 2008 zum ersten Mal in seiner Geschichte mit einem Prolog. Über 17 Kilometer durch die Wälder von Knysna und Kruisfontein kommt es im Kampf gegen die Uhr zu einem ersten Kräftemesse der Favoriten.

Erste Etappe: (Schwerer Einstieg in die Tour)
Nach der ersten kurzen Einführung des Prologs, macht sich das Starterfeld auf der ersten Etappe über 123 Kilometer und über 3.000 Höhenmeter auf den Weg nach George. Eine sehenswerte aber durchaus sehr anspruchsvolle Etappe wartet auf die Fahrer. Steile Anstiege, enge Kurven und rasante Abfahrten sind Teil der Streckenführung.

Zweite Etappe: (Die Königsetappe)
Am 30. März steht die zweite Etappe an. Sie führt über 132 Kilometer von George nach Calitzdorp und startet um 7 Uhr. Sie ist die schwerste Etappe, die je beim Absa Cape Epic in Angriff genommen wurde. Ein zehn Kilometer langer Anstieg über den 700 Meter hoch liegenden Montague-Pass wird schon zu Beginn der Etappe erste Qualitätsunterschiede im Teilnehmerfeld deutlich machen. Nach 70 Kilometer flacher Strecke folgt dann der extreme Anstieg zum Gamkaberg. Schon alleine die Besten werden ca. 90 Minuten für den Anstieg über 650 Höhenmeter und zehn Kilometer brauchen, was über eine Stunde Höchstbelastung bedeutet. Auf dieser Etappe müssen vor allem die Fahrer, die nicht zu den Besten gehören, immer einem Blick auf die Ausfallzeit richten, die auf 18 Uhr angesetzt ist.

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Dritte Etappe: (Schnelle Abfahrten nach zwei Tagen harten Aufstiegen)
Nach den überaus anspruchsvollen ersten beiden Etappen folgt auf dem dritten Tagesabschnitt eine weitere schwierige Etappe. Vor allem der zu Beginn zu überquerende Rooiberg-Pass ist höchst Anspruchsvoll. Nach einer rasenden Abfahrt, bei der bis zu 70 Kilometer pro Stunde erreicht werden können, steigt das Profil der restlichen Etappe stetig an. Zwischendurch gibt es immer mal wieder kurze aber steile Anstiege. Insgesamt führt die Etappe über 133 Kilometer nach Riversdale.

Vierte Etappe: (Ausruhen bei 14% Steigung)
Die vierte Etappe führt das Fahrerfeld über 122 Kilometer von Riversdale nach Swellemdam.
Viele kurze Anstiege mit bis zu 14% Steigung, technisch anspruchsvolle Abfahrten und Flussüberquerungen sind zu bewältigen. Die großen Höchstschwierigkeiten sind nicht enthalten aber die für diese Etappe charakteristischen kurzen steilen Anstiege sind nicht zu unterschätzen.

Fünfte Etappe: (Die längste Etappe)
Der nächste Höhepunkt der diesjährigen Absa Cape Epic folgt auf der fünften Etappe. Die 146 Kilometer von Swellemdam nach Bredasdorp bedeuten gleichzeitig den längsten Teilabschnitt der jemals bei einer Absa Cape Epic gefahren wurden. Ohne große Schwierigkeiten sollte die Strecke trotzdem nicht unterschätzt werden. Die Fahrer können zwar die sensationelle Aussicht auf den Ozean ab und zu genießen aber windige Passagen und unebene Streckenteile werden ihnen den fünften Abschnitt nicht leicht machen.

Sechste Etappe: (Kurz und knackig)
Auf der sechsten Etappe ist das größte Highlight auch der schwierigste Abschnitt. Das Salmonsdam Naturreservat wird in einem 14 Kilometer langen Anstieg befahren und nach einer gefährlichen Abfahrt folgt ein eher flacher Teil der bis hin zum Ziel noch einige kleine Anstiege beinhaltet aber zu keinen großen Problemen führen sollte. Im Zentrum von Hermanus endet die sechste Etappe nach 130 Kilometern

Siebte Etappe: (Abschluss in den Weinbergen)
Auf den 91 Kilometern nach Oak Valley werden noch mal fast 2000 Höhenmeter überwunden. Durch die Weinberge und an der Küste entlang liegt eine kurze aber mit einigen Schwierigkeiten gespickte Strecke vor den Athleten. Durch die steinigen und sandigen Pisten kann es besonders bei dem beanspruchten Material zu Schäden komme, die Athleten weit zurück werfen.

Achte Etappe:
Die letzte Etappe nach Lourensford führt zum Großteil durch für diese Region typischen Weinberge. Die mit 68 Kilometer kürzeste Etappe der Absa Cape Epic ist vom Profil insgesamt abfallend und somit dieses Jahr wohl die leichteste Etappe. Nach mehr als einer Woche Radsport freut sich sicher jeder Starter auf den faszinierenden Anblick des Zielortes Lourensford.


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