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Kraft und Pfitzenmaier

Wilson und Platzgummer

Erneutes Sprint-Finish um den Cape-Epic-Tagessieg

bike2b-Redaktion am 03.04.2008 - 15:09 Uhr

Auf der sechsten Etappe des diesjährigen Cape Epic gab es eine weitere Sprintankunft. In Hermanus setzte sich nach 4:53,01 Stunden das Duo David George und Kevin Evans durch. Dahinter platzierten sich das Team Bulls und die Gesamtführenden.

Heymans/Swanepoel setzen erste Attacke
In Bredasdorp ging die Hatz heute los. Auf dem Programm standen 130 Kilometer und 2.095 Höhenmeter. Die erste Attacke setzten auf dem sechsten Tagesabschnitt Mannie Heymans (NAM) und Melt Swanepoel vom Team MTN Energade. Sie setzten sich am ersten Anstieg circa vier Minuten vor die Favoriten an die Spitze. Die Gesamtführenden blieben aber ruhig. Nach der Abfahrt war der Vorsprung bereits auf 2:30 Minuten geschrumpft.

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Zeitbonus am Salmonsdam an Team Bulls
Wie bereits auf einer der ersten Etappe gab es heute wieder einen Zeitbonus zu ergattern. Am Salmonsdam-Anstieg lagen Karl Platt und Stefan Sahm, Kevin Evans und David George und Roel Paulissen und Jakob Fuglsang schon 3:45 Minuten vor den Verfolgern Stewart/Knox und Kessiakoff/De Bertolis. Bei der Sonderwertung sicherten sich drei Kilometer vor der dritten Verpflegungsstelle Platt/Sahm 40 Sekunden Zeitgutschrift. Die beiden Bulls-Biker lagen hier etwa eine Minute vor den anderen. 20 Sekunden holten sich Evans/George. Dritter bei dieser Bonuswertung wurden die Gesamtführenden vom Team Cannondale-Vredestein Paulissen/Fuglsang. "Ich war sehr beeindruckt von Davids Leistung im Downhill", sagte Evans, "er hat soviele Erfahrungen gemacht und gelernt in dieser Woche beim Absa Cape Epic. Vier Tage früher hätten wir hier vier oder fünf Minuten verloren, heute waren es nur 60 Sekunden!"

Zweiter Tagessieg für Evans und George
Bis nach Hermanus waren die ersten drei Teams wieder zusammengefahren, sodass ein weiteres Mal der Sprint die Entscheidung bringen musste. Dort setzten sich die Sieger des Prologs heute durch. Die Südafrikaner Kevin Evans und David George gewannen zur Freude der einheimischen Fans ihre erste Etappe und zweiten Tageserfolg. Zwei Sekunden dahinter wurden Platt und Sahm gezeitet. Das belgisch-dänische Führungsduo lag eine weitere Sekunde zurück. In der Gesamtwertung liegen Paulissen/Fuglsang nun mit einer Zeit von 29:25,11 Stunden weiter an der Spitze und werden so auch auf der siebten Etappe das Gelbe Leadertrikot tragen. Bulls liegt dahinter, konnte heute aber leicht verkürzen (29:34,25), Dritte sind die Tagessieger Evans und George (29:41.55).

Genze bricht ein
Das zweite deutsche Duo, das solange an der Spitze mitfuhr, fiel auf der sechsten Etappe zurück. "Am ersten langen Anstieg sind wir zurückgefallen und auch am zweiten Berg hatte Hannes Mühe. Auf den flachen Kilometern gegen Ende der Etappe war dann einfach die Moral nicht mehr da", berichtete Jochen Käß im Ziel. Durch den Rückstand heute rutschte das Alb-Gold-Duo auf den fünften Gesamtrang zurück.

Bei Damen und Mixed nicht viel Neues
Bei den Damen haben nach zwei Etappen, die an Haywood/smith gingen, wieder die Gesamtführenden den Tagessieg eingefahren. Pia Sundstedt und Alison Sydor fuhren nach 5:45,01 Stunden deutlich vor ihren ärgsten Konkurrentinnen aus den USA über den Zielstrich und bauten damit ihren Vorsprung auf Susan Haywood und Jennifer Smith auf nun über eine Stunde aus. In der Mixed-Kategorie geben weiterhin Ivonne Kraft und Nico Pfitzenmaier den Ton an. Das deutsche Duo vom Team Joybike Guided by Vmt and Maloja liegt auch schon 18 Minuten vor den südafrikanischen Zweitplatzierten Johan Labuschagne und Yolande de Villiers.

Spannung bei den Masters
Bei den Masters ist das Blaue Trikot der Führenden hart umkämpft. Doug Brown (RSA) und Barti Bucher (SUI) verloren heute einige Zeit auf die Etappensieger und Zweitplatzierten Shan Wilson (RSA) und Walter Platzgummer (ITA). Gute neun Minuten liegen nun zwischen den beiden Teams.

Siebte Etappe ist kurz
Morgen müssen die Teilnehmer nicht solange in die Pedale treten. Auf dem Weg von Hermanus nach Oak Valley werden nur 91 km mit 1.985 hm zurückgelegt. Dennoch ist die Strecke nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sandige und mit Felsen versehene Abschnitte können wieder für den ein oder anderen Platten sorgen.

Quelle:
PM Planet Talk



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