
Jungfraustafette 2008

Jungfrau (4.158 Meter)

Jungfrau, 4158m

Jungfrau, 4158m
Red Bull Jungfraustafette 2008: Mammut-Event an Eiger, Mönch und Jungfrau
bike2b-Redaktion am 22.09.2008 - 12:54 Uhr
Das Teilnehmerfeld der Red Bull Jungfrau-Stafette 2008 nimmt Gestalt an. Mehr als 500 Sportlerinnen und Sportler dürften es werden, die am 4. Oktober die 500 Kilometer durch die Schweiz laufen, fahren und fliegen; darunter Olympioniken, Gigathleten, Everest-Bezwinger - bekannte und unbekannte Gesichter aus aller Welt.
13 Abschnitte
Ob Profi, Promi oder Hobbyathlet - etwas ist für alle gleich: Das Staffelband muss zum nächsten Teammitglied. Erst dann ist die Aufgabe erfüllt. Um den Sieg geht es den wenigsten Equipen, das ominöse Stück Stoff über die 13 Etappen vom Rheinfall über die Alpen ins Wallis und zurück nach Dübendorf zu bringen, ist das Ziel aller. Bis das erreicht ist, gibt es ein paar anspruchsvolle Prüfungen zu bestehen. Die Staffelbänder werden vom Rheinfall, via Dübendorf aufs Jungfraujoch spediert, reisen über den Aletschgletscher und aufs Eggishorn, fliegen ins Wallis hinunter, werden über Berg, Tal und Fluss nach Sion getragen, bevor sie zurück nach Dübendorf verfrachtet werden. Im Einsatz stehen Radfahrer, Läufer, Piloten von Oldtimer-Flugzeugen, Autos und Motorrädern, Ski-, Gletscher- und Bergläufer, Gleitschirmflieger, Downhillbiker und Kanuten. Noch sind nicht alle Teams bis auf den letzten Platz besetzt, sicher werden aber rund 42 Verbände das Rennen aufnehmen. 13 Abschnitte sind zu bewältigen. Das sind 546 Sportlerinnen, die Hand an den Staffettenbändel legen. Hinzu kommt das Teamoberhaupt, welches die über das ganze Land verteilten Coequipiers koordiniert und dafür sorgt, dass am Schluss alle zur Schlussfeier auf den Flughafen Dübendorf gelangen.
Russi vs. Collombin, Délèze vs. Riederer
Vom Olympiasieger bis zum Ohrenarzt, von der Downhill Bikerin bis zum Doppeldeckerpiloten bietet das Teilnehmerfeld einen bunten Querschnitt durch die Schweizer Bevölkerung, angereichert durch einige Enthusiasten die für diesen Tag aus dem Rest der Welt anreisen. Markus Zberg wird wohl die Pace auf der Radstrecke setzen und man darf gespannt sein, ob ihm Rolf Järmann folgen kann, dessen Rücktritt sich schon fast ein Jahrzehnt lang Ex-Profi nennt. Die Skiabfahrt am Jungfraujoch möchte Bernhard Russi dieses Jahr selber bestreiten und nicht mehr verletzungshalber seinen Sohn vorschicken. In die Tiefe stechen wird auch der legendäre Draufgänger Roland Collombin. In gleicher Richtung sind die Downhill Biker unterwegs. Claudio Caluori, inzwischen ins Lager der Geniesser gewechselt, wird versuchen, Revanche für seine knappe Niederlage im Privatduell gegen René Wildhaber zu nehmen.
Vom Ziehen am gleichen Band
Wenn die Zeitabstände auf der letzten Etappe nicht zu gross sind, dann könnte sich ein interessanter Kampf der Generationen ergeben. Pierre Délèze (50 Jahre alt) hält seit 23 Jahren den Schweizer Rekord über 1.500 m. Auf dem Flugplatz von Dübendorf könnte er auf einen Sportler treffen, der damals zweijährig war und heute einer der Großen in einer Sportart ist, die man 1983 noch kaum kannte: auf den Triathleten Sven Riederer. Doch die großen Namen sind nur ein kleiner Teil der Menschenkette, die am 4. Oktober durch die Schweiz läuft, fährt und darüber fliegt. Die bekannten und unbekannten Gesichter ziehen am gleichen Band, soll heissen, sie lassen nicht locker, bis sie es über die Ziellinie transportiert haben.
Mehr zum Event lesen Sie auf
www.redbulljungfraustafette.com!
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