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Thomas Nicke

Stefan Danowski

Carolin Rahner

Johannes Sickmüller

Team Stevens-Jeantex

Steven-Jeantex im doppelten Einsatz - so erlebte es Stefan Danowski

Stefan Danowski am 06.08.2001 - 16:48 Uhr

Für uns stand diesmal ein "doppelter Einsatz" auf dem Plan. Samstag ein Marathon im Hochsauerland (Grafschaft) und am Sonntag der Bike-Challenge in Alsfeld, sogar mit Autobahnanschluss.

Das Abschneiden der Crew in Grafschaft:
Der Marathon in Grafschaft begann mit Sonnenschein und endete auch so, dazwischen allerdings war Weltuntergangswetter. Auf der kurzen Runde wurde
Johannes, trotz Plattfusses, Zweiter hinter Torben Pottgießer (Ghost). Axel und Phillip kämpften sich auch tapfer die Flussbetten bergauf und belegten
die Plätze 7 und 5 (bei den Junioren). Mrs. Marathon Carolin Rahner sah lange wie die sichere Siegerin aus, bevor Marion Günsche am letzten Berg vorbeizog, aber Platz 2 ist doch auch super.

Durch Sturz beschränkt:
Für mich war die erste Runde (65km) zur Aufwärmung gedacht, so dass ich auf der zweiten Runde richtig attackieren kann. Ein Sturz auf mein Knie beschränkte aber etwas meinen Tatendrang. Am Ende verlor ich 15 min. auf den Sieger Ralf Berner und auf seinen Teamkollegen Mark Keller, den ich
zwischenzeitlich schon in Sichtweite hatte. 3 Minuten Treppchenplatz ist aber immer schön, weshalb ich nicht ganz so "gniegnaddelig" im Krankenhaus saß und mich behandeln ließ.

In Alsfeld:
Pünktlich um 8.00 Uhr war dann am Sonntag wieder Rennstimmung angesagt, da Phillip schon um 9.30 Uhr Start hatte. Er hatte sich gut erholt und fuhr auf einen relativ einfachen Links-rechts-hoch-runter-Kurs auf Platz 4.

Licher Short-Race:
Für das Licher Short Race nahm ich mir dann doch eine Auszeit und ließ die Anderen ran. Johannes, Axel und Phillip siegten im Vorlauf und standen somit im Finale. Dort allerdings mussten wir unsere erste Niederlage im
Short Race einstecken und wurden hinter dem Giant-Ghost-Team erster Verlierer.

Podiumsplatz beim Sturz verloren:
In einem gut besetzten Elite- und Profifeld verpeilte ich den Start total. Es hieß also Kopf runter und Ziehen-und-Drücken. Von Runde zu Runde kam ich besser in Fahrt. Zuerst kassierte ich Axel, der leider zu sehr geplättet war und später ausstieg, dann Johannes, der wohl auch ein paar Körner zu viel beim Marathon gelassen hatte. Da die MTB-Fachwelt nun ihr Augenmerk auf mich richtete, wollte ich diesen auch etwas bieten. Ich kämpfte mich auf den mittlerweile rutschigen Wiesen-Zick-Zack-Pacour bis auf Platz 3 in der letzten Runde vor. Eine Unaufmerksamkeit führte aber zum Sturz und den Verlust des Podiumsplatzes -that´s life!!!

Leicht verärgert war ich nun Fünfter und schaute auf das Podest, wo Friedemann Schmude (Giant), Hendrik Fischer (Storck) und Max Friedrich standen.


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