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José Antonio Hermida

Jose Antonio Hermida

EM-Sieger 2004: Näf, Dahle, Hermida

UCI bestätigt: José Antonio Hermida ist 'sauber'

bike2b-Redaktion am 01.10.2004 - 11:13 Uhr

Bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften in Les Gets war beim in den Reihen des Multivan-Merida Teams fahrenden Spaniers José Antonio Hermida ein zu hoher Hämatokritwert gemessen worden. Nachträglich durchgeführte Urinproben der UCI haben nun ergeben, dass der Olympia-Zweite von Athen sauber ist und der zu hohe Wert natürliche Ursachen hat.

UCI bestätigt dem Spanier 'sauber' zu sein
Dies bestätigte der Weltradsportverband UCI am 29. September auf Anfrage. Er beabsichtigt den 26-Jährigen nun nachträglich eine Bescheinigung für einen natürlich erhöhten Hämatokritwert auszustellen, nachdem dieser Wunsch Hermidas bis dahin verweigert worden war. José Antonio Hermida hatte von Anfang an beteuert, sauber zu sein. Dies hat sich nun auch bestätigt. Er galt bei den Weltmeisterschaften als einer der Favoriten, bis ihm am Tag vor dem Rennen von der UCI eine sogenannte Gesundheits-Sperre von 15 Tagen auferlegt wurde - zu unrecht, wie sich nachträglich herausstellen sollte.

Hermida sinnt auf Revanche in Livigno
Hermida wird nach einer Trainingspause im Dezember mit seinen Vorbereitungen für die Saison 2005 beginnen. Sein großes Ziel sind die Weltmeisterschaften 2005 in Livigno, bei denen er auf Revanche für das erlittene Unrecht sinnt.
Der Spanier wird auch 2005 für das Multivan-Merida Biking Team fahren, das ihm in der Angelegenheit des zu hohen Hämatokrit-Werts von Anfang an zur Seite stand und ihm volles Vertrauen schenkte. Hermida ist neben dem Schweizer Ralph Naef einer der Spitzenfahrer des Teams und gilt spätestens nach der olympischen Silbermedaille von Athen als einer der besten Mountainbiker der Welt.


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