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Urs Huber

Esther Süss

Stoll und Buchli

Sandro Spaeth

Thomas Zahnd

Esther Süss Ziel

Antonia Wipfli

Wer ist schneller als Urs Huber und Esther Süss?

bike2b-Redaktion am 27.08.2008 - 08:09 Uhr

Vier Fahrer könnten Seriensieger Urs Huber den Sieg am längsten iXS-classic-Lauf kommenden Samstag beim Nationalpark Marathon in Scuol streitig machen - zumindest theoretisch. Bei den Frauen wird Esther Süss wohl unbehelligt bleiben.

Huber schon mit acht Siegen in dieser Saison
Im Vorjahr beantwortete iXS-classic-Sieger Urs Huber die Frage, "Wer schlägt Weltmeister Christoph Sauser?" beim Nationalpark Marathon auf seine Art: mit einem frühen Konterangriff, den er bis zum Chaschauna-Pass durchhielt. Dann wurde er von Sauser zwar gestellt, stürzte in der Abfahrt heftig, erreichte das Ziel aber dennoch als Zweiter. Es sollte nicht nur ein weiterer Grundstein für seinen ersten Sieg in der Hauptkategorie der Schweizer Langstreckenrennserie sein. Huber hat in dieser Saison – bis auf die Elsa Bike Trophy – jede Prüfung der iXS classic und der iXS Euro Bike Extremes für sich entschieden und insgesamt acht Siege errungen. Mehr noch: Bei der Europameisterschaft wurde er Zweiter und bei den Welttitelkämpfen Dritter. Doch "die Krönung" seiner bisherigen Karriere, wie er es selbst bezeichnet, erkämpfte er sich letzten Sonntag mit dem Sieg am wohl bedeutendsten Langstrecken-Klassiker der Welt, dem "Grand Raid" zwischen Verbier und Grimentz.

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Ein Quartett an Herausforderern
Wer hat das Zeug diesen Mann am Sieg in Scuol zu bezwingen? Aktuell sind es vier Mitstreiter, denen das Unterfangen gelingen könnte: Schweizermeister Lukas Buchli, im Vorjahr Dritter, der allerdings noch unter den Sturzverletzungen der Eiger Bike Challenge leidet. Der nach einer Erkrankung wieder erstarkte Thomas Stoll, 2006 Gewinner von Nationalpark Marathon und iXS classic. Im Vorjahr war er der härteste Gegenspieler von Huber im Kampf um die classic. Sandro Spaeth, Schweizermeisterschafts-Zweiter und Sieger von 2004. Oder Hubers Teamkollege Thomas Zahnd, dem nach seinem Schlüsselbeinbruch anfangs der Saison die fahrtechnisch eher einfache Strecke liegen dürfte.

Bei den Frauen geht es nur um Rang zwei
Bei den Frauen dreht sich die Frage wiederum einzig um die Zeitrückstände, die alle übrigen Mitstreiterinnen auf Europameisterin Esther Süss verlieren werden. Die Hoffnungen für den zweiten Platz ruhen auf Antonia Wipfli, die Schweizermeisterschaftsdritte, die schon im Vorjahr hinter Süss das Ziel erreichte. Dritte könnte die Davoserin Andrea Kuster werden, die sich nach langwierigen Bandscheibenproblemen wieder einmal an die Monsterdistanz des Nationalpark Marathons wagt.

Wettkampf mit drei Kulturen und Sprachen
Auch auf den kürzeren Distanzen werden sich spannende Entscheidungen abspielen. Das Markenzeichen des Nationalpark Marathons ist eine beeindruckende Landschaft mit grenzüberschreitendem Flair. Durch die verschiedenen Startorte Scuol (Start der 138-km-Strecke), Fuldera (104 km), Livigno (71 km) und Schanf (47 km) ist der Wettkampf geprägt von den drei Kulturen und Sprachen: Deutsch, Italienisch und Rätoromanisch. Die gesamte Tour ist ein landschaftliches Highlight. Besonders hervorzuheben sind das Val Mora, der Pass da Constainas, der Pass Chaschauna, mit 2.694 Meter über Meer das Dach der Tour, das Waldreservat God da Tamangur und natürlich die unverwechselbaren Unterengadiner Dörfer wie Lavin und Guarda. Die Spitzenfahrer werden jedoch wenig Musse haben, um die äußerst reizvolle Gegend zu bewundern.

Das Programm

Samstag, 30. August
07.15 Uhr, Start Vallader-Strecke (138 km) in Scuol
07.45 Uhr, Start Jauer-Strecke (104 km) in Fuldera
08.30 Uhr, Start Livignasco-Strecke (71 km) in Livigno
10.15 Uhr, Start Putèr-Strecke (47 km) in S-chanf.
ab 11.30 Uhr, Zieleinlauf in Scuol auf dem Gelände bei der Eishalle Gurlaina
ca. 13.15 Uhr, Blumen-Siegerehrung

Quelle:
Martin Platter



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