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Gardasee

Kubis und Schneidawind

Rennszene

Spitzengruppe

Lukas Gerum

Podestplatz auf der Ronda Grande

Team Texpa-Simplon am 05.05.2008 - 10:38 Uhr

Mit fast vollständiger Mannschaftsstärke war das Team Texpa-Simplon am traditionellen Marathonauftakt in Riva del Garda (Italien) auf allen drei Strecken präsent. Wie in den letzten Jahren konnten die Fahrer während des Rennens zwischen den drei selektiven Strecken - Ronda Piccola, 55 km, 1.700 hm; Ronda Grande, 88 km, 2.700 hm; Ronda Extrema, 106 km, 3.600 hm - wählen. Mit Lukas Gerum, Christian Schneidawind, Alex Pscheidl und David Voll ging das Team um 7.30 Uhr mit weiteren zahlreichen europäischen Top-Bikern ins Rennen. Schneidawind und Gerum behaupteten sich im ersten Anstieg direkt in der Spitzgruppe, Pscheidl und Voll folgte kurz hinter ihren Teamkollegen.

Top-Ten-Platz für Pscheidl auf der Ronda Piccola
Schneidawind setzte sich in der ersten Verfolgergruppe um Position fünf fest. Gerum, der nach der ersten Rennstunde seinen Rhythmus fand, gelang es auf den letzten Metern des ersten Anstiegs und der darauf folgenden Abfahrt auf den Führenden Thomas Stoll aufzuschließen. Pscheidl kam auf den technischen Abfahrten ebenfalls bestens zurecht und entschied sich an der Streckenteilung mit der Aussicht auf einen Top-Ten-Platz kurzerhand für die Ronda Piccola. Bis ins Ziel musste der Theilheimer hart um diese Position in einer Dreiergruppe kämpfen und finishte im Zielsprint auf Rang zehn.

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Gerum und Stoll in Führung
Währenddessen waren die Teamkollegen auf der Ronda Extrema beziehungsweise Grande in aussichtsreichen Positionen. Gerum und der spätere Sieger Thomas Stoll (bixs pro Team) lagen bis zur zweiten Streckenteilung in Führung, bevor eine fünfköpfige Verfolgergruppe mit Heymans (MTN Raleigh), Bresser (Rocky Mountain), Strobel (Vaude-Simplon), Huber (Stöckli) und Stauder (Corratec) auf beide aufschlossen. Schneidawind lag circa 1:30 Minuten zurück mit Kubis (BestBikeParts) in Schlagdistanz.

Schneidawind wiederholt Vorjahreserfolg
Aus der Spitzengruppe entschloss sich lediglich Altmeister Carsten Bresser für die Ronda Grande und feierte dort einen ungefährdeten Sieg. Schneidawind, der ebenfalls die Ronda Grande im Vorfeld anvisierte, finishte vier Minuten hinter Bresser auf Rang zwei und wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg. Voll, der wie sein Teamkollege Schneidawind die 88-km-Schleife im Auge hatte, machte am zweiten Berg wertvolle Plätze gut. Nach zuletzt stressiger Zeit aufgrund seiner Abschlussprüfungen zum Diplom-Sportwissenschaftler zeigte die Formkurve mit einen 16. Platz nach oben.

Gerum verpasst Podest knapp
Gerum, Heymann und Stauder mussten am letzten Anstieg die Überlegenheit der Schweizer Stoll und Huber anerkennen und kämpften bis ins Ziel um den verbleibenden Podestplatz. Eine von vielen Attacken brachte letztlich die Entscheidung für Heymanns vor Gerum (Platz 4) und Stauder (Platz 5). Am nächsten Wochenende wird das Team Texpa-Simplon mit Golderer, Gerum und Pscheidl im italienischen Odolo um gute Platzierungen kämpfen.


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