
Patrick und Stefan
Fast-Crash im eigenem Team
Patrick und Stefan am 15.08.2008 - 20:14 Uhr
Heute wurden die Biker zum zweiten Mal mit einem neutralisierten Start los geschickt. Wir standen erstmals in Startblock B. Unsere Anstrengungen gestern hatten sich also gelohnt. Heute hätten wir uns beinahe selbst umgefahren.
Biker wirft sein Rad ins Maisfeld
Wie beim ersten neutralisierten Start am Anfang des VAUDE Trans Schwarzwald war das Feld auch heute super nervös. Schon auf diesen ersten 4,7 Kilometern gab es einige Stürze, auch Patrick wäre beinahe umgefahren worden. Bereits nach zwei Kilometern sahen wir einen Biker vom Mixed-Team Zwillingscraft der sein Arbeitsgerät vor lauter Frust über einen Kettenriss einfach ins Maisfeld pfefferte. Nach dem scharfen Start ging es dann wieder ordentlich zur Sache.
Keinen Bumms mehr in den Beinen
Wir bemerkten gleich, dass uns die Etappe gestern einige Kraft gekostet hatte, da wir am fünften Tag solange alleine unterwegs waren. Daher hatten wir einfach keinen Bumms mehr in den Beinen. An den ersten Tagen waren wir es immer, die sich von hinten weiter nach vorne arbeiten konnten, heute wurden wir auch mehrfach überholt. Das lag zum einen an unseren Beinen, zum anderen wahrscheinlich auch an der besseren Startposition. So waren wir auf den 68 Kilometern wieder in verschiedenen Gruppen unterwegs.
Stefan geht die Düse
Insgesamt war es auf dem heutigen Tagesabschnitt sehr kalt. Daher hat Stefan dann in den Abfahrten nichts riskiert. In einer Abfahrt kam auf einmal Mona Eiberweiser, die amtierende Europameisterin im Cross Country, von hinten an ihm vorbei gerauscht. Stefan hat versucht ihr und ihrer Linie zu folgen. Dabei ging ihm dann die Düse. Sie war einfach zu schnell für ihn!
Vorderreifen haben sich berührt
Nach einem schnellen Terrstück wäre es dann beinahe passiert. Stefan war vorne und sah im letzten Moment, dass es links in einen Trail ging. Patrick kam von hinten angerast und ist vor Stefans Vorderrad so gerade noch vorbei gekommen. Die beiden Reifen haben sich dabei schon berührt. Da hätten wir uns doch beinahe auf einmal aus dem Rennen geschossen.
Patrick schiebt Stefan ins Ziel
Zum Ziel hin versagte dann Stefans Kette, die von dem ganzen schlammigen Boden, bei dem man fast den ganzen Tag keinen Grip hattem überhaupt nicht mehr gängig war. Um einen Kettenriss zu entgehen, musste dann Stefan von Patrick über die Ziellinie geschoben werden.
Morgen freuen wir uns schon aufs Finale. Den siebten und letzten Tag werden wir auch noch überstehen, wobei man sich gerade an den Tagesrhythmus gewohnt hat.
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