Specials Eventspecials 2008 Vaude Trans Schwarzwald

Stefan und Patrick

Im Zielsprint auf Rang 33

bike2b-Redaktion am 12.08.2008 - 20:08 Uhr

Was soll man zu einer solchen Etappe sagen? Wir waren einfach nur nass, aber trotzdem sind wir wieder in unserem Bereich gefahren und als 33. ins Ziel gekommen. Wir konnten sogar mit einem gekonnten Zielsprint noch ein Team überholen und erreichten Wolfach nach 4:18.31,7 Stunden.

Stefans erster Sturz
Heute hat es Stefan das erste Mal hingehauen. In einem Singletrail rutschte er über ein paar Wurzeln und musste seitlich vom Rad. Glücklicherweise ist ihm nicht viel passiert. Auch Patrick hätte es heute beinahe geschmissen. Er konnte sich aber noch so gerade retten, als ihm das Vorderrad hochging.

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Knöcheltief im Schlamm
Ansonsten war die Etappe für uns bisher definitiv die schwerste. Auch ohne den Dauerregen wäre sie aufgrund des hohen Singletrail-Anteils schon schwer gewesen. Auch der Anfang war richtig sch... Direkt nach dem Start mussten wir eine Kehre fahren, nach der es einen steilen Anstieg hochging. Da, wo wir gestern quasi noch ins Ziel geschossen kamen, standen wir heute knöcheltief im Schlamm. Auch unsere Brillen wurden mehrfach von einer Gischt Dreck eingedeckt, sodass wir zwischenzeitlich sogar ohne Brille gefahren sind. Ein anderer Teilnehmer meinte zu uns: "Der Schwarzwald heißt nicht umsonst 'Schwarz'-Wald!"

Viele Teams hatten einen Defekt
Wir blieben zum Glück vom Defektteufel verschont, sahen aber viele Teams, die mit den Bedingungen zu kämpfen hatten und dessen Material aufgab. Einem Biker vom Alde-Gott-Team hat Patrick sogar sein Werkzeug geliehen. Er hat es uns abends sogar zurückgegeben und uns auf einen Wein eingeladen! Beachtlich war, dass wir wie an den ersten beiden Tagen wieder einige Duos, die uns mittlerweile schon bekannt sind, in der zweiten Rennhälfte überholen konnten.

VIP-Bereich im Massenlager
Da wir nicht die Schnellsten sind und uns auch im Ziel lange aufhalten und erst einmal verpflegen, kommen wir immer sehr spät ins Massenlager. Dort sind die besten Plätze meist besetzt. Heute haben wir aber in einem Flur den VIP-Bereich entdeckt - mit schönem Ausblick und eigener Dusche und Toilette. Das wir uns dort umgesehen haben, war ein cleverer Schachzug von uns.

Auf dem Weg zum Essen und zurück sind wir dann noch einmal durchnässt worden, aber morgen soll es ja besser werden.

Bis dahin

Patrick und Stefan


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