
Bettinger und Rudiger

Podium Herren 2007

Trans Schwarzwald 2006
Kein Heimspiel: Trans Schwarzwald startet am Sonntag und das DSF berichtet
Team Rothaus-Cube am 07.08.2008 - 09:05 Uhr
Am Sonntag startet in Pforzheim das "Trans Schwarzwald"-Etappenrennen. Rothaus-CUBE geht nach dem Doppelsieg vom vergangenen Jahr selbstbewusst an den Start: Vier Teams und ein Einzelstarter kämpfen um die Platzierungen.
Qualitativ und quantitativ stark besetztes Teilnehmerfeld
Auch wenn der Name es verspricht: Ein Heimspiel wird die Trans Schwarzwald für die Rothaus-CUBE-Fahrer nicht gerade. Vom nördlichen Pforzheim führt die Strecke über sieben Etappen bis nach Murg Niederhof an der Schweizer Grenze. Benjamin Rudiger, der wie bereits 2007 mit Matthias Bettinger ein Team bildet, sieht darin aber kein Problem: "Wir kennen die Strecke ja von letztem Jahr, außerdem waren wir hier und da auch schon Mal zum Trainieren." Rudiger und Bettinger sehen ihre Chancen realistisch: Ihren ersten Platz vom vergangenen Rennen werden sie wohl nicht verteidigen können. "Es wäre vermessen, sich das vor zu nehmen", sagt Rudiger. Das Starterfeld ist nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ dermaßen stark, dass "Top Fünf und vielleicht ein Etappenerfolg ein Traum" wären. Nach einer spannenden Woche hatten die beiden sich 2007 gegen Lukas Gerum und Jan Schmidt (Vaude Dämpfle-Mathis) durchgesetzt. Schmidt wird kommende Woche zusammen mit Benjamin Schmieg angreifen, Gerum geht nicht an den Start. Schmiegs Partner Markus Kaufman, mit dem er 2007 den dritten Platz erreichte, geht jetzt mit Andreas Strobel ins Rennen. Außerdem gehen neben zwei Straßenteams auch die Transalp-Sieger Stefan Sahm und Karl Platt (Bulls) an den Start – eine starke Konkurrenz für Rothaus-CUBE.
Das DSF berichtet ab Montag
Neben routinierten Profis gehen beim Trans Schwarzwald wieder viele Hobby-Fahrer an den Start. Mit 500 Startern hat sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verdoppelt. Einen neuen Anreiz wird es dieses Jahr geben, auch wenn der sicher nicht die Anmeldefluten erklären kann: Zum ersten Mal wird das Deutsche Sport Fernsehen (DSF) über das Etappenrennen berichten: Ab Montag gibt es jeden Tag eine halbstündige Zusammenfassung des Rennens. "Das ist im Mountainbike-Sport recht ungewöhnlich. Es gibt keine richtige Plattform und das wollten wir ändern", erklärt Veranstalter Rik Sauser auf einer Pressekonferenz. Eher aber als die winkende Medienpräsenz dürften die Erfolge und positiven Stimmungsberichte der letzten Jahre viele Fahrer gelockt haben. Viele Zuschauer in den Zielorten, gute Organisation und tolle Stimmung bei den allabendlichen Pastapartys sind auch den Rothaus-CUBE-Herren noch präsent. Matthias Bettinger: "Wir freuen uns total aufs Rennen, Trans Schwarzwald ist stimmungsmäßig schon was Besonderes."
Erste Mehrtagesbelastung für U23-Fahrer
Neben den beiden alten Hasen Bettinger/Rudiger und Lehmann/Hardter sind auch zwei Etappen-Neulinge am Start: Felix Euteneuer, der mit Heiko Gutmann das zweite Herren-Team bildet, und Sascha Knöpfle als Einzelfahrer feiern dieses Jahr ihre Premiere auf der langen Strecke. Trainer Toni Uecker sieht den Start seiner U23-Schützlinge ganz pragmatisch: "Für sie ist der Trans Schwarzwald die erste Mehrtagesbelastung. Sie sollen das langsam angehen und sich nicht kaputt fahren. Auch wenn die Jungs sicher einen Ehrgeiz entwickeln werden, für mich ist die Platzierung irrelevant." Bei allem Verständnis für die Motivation der jungen Wilden betont Uecker: "Für die drei U23-Fahrer hat der Trans Schwarzwald eine Trainingsfunktion im Blick auf den letzten Bundesliga-Lauf und auf den Weltcup in Schladming. Um einen guten Trainingseffekt zu erreichen, muss man das vorsichtig angehen."
1.500 Kilo Nudeln zur Stärkung
Auch Annette Griner und Sam Baeten wollen sich nicht gleich völlig verausgaben: "Wir müssen uns die Kräfte gut einteilen. Wenn wir zum Ende noch Reserven haben, sind wir ganz gut aufgestellt, denke ich." Die Mixed-Wertung ist eine von vier Kategorien, in denen die Fahrerinnen und Fahrer das Rennen bestreiten. Neu ist in diesem Jahr die Einzelwertung für Damen und Herren. Auf alle warten sieben Etappen über 552,7 Kilometer und. 14.800 Höhenmeter. Zur Stärkung warten deshalb 1.500 Kilo Nudeln, 700 Kilo verschiedene Zöpfe und 3.000 Brötchen, 25.000 Liter Wasser und antialkoholische Getränke, 3.500 Liter Elektrolytgetränke, 6.000 Energieriegel und ebenso viele Gels.
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