
Voll und Dörner

David Voll

Dörner und Voll

Roland Golderer
Voll und Dörner beenden Trans Schwarzwald als Achte
Team Texpa-Simplon am 20.08.2008 - 09:26 Uhr
Am letzten Tag des Vaude Trans Schwarzwald war für die beiden TEXPA-SIMPLON-Biker David Voll und Simon Dörner ein letztes Mal hohe Konzentration gefragt. Sowohl das Team SKS Germany als auch das Team SRM Stevens 2 lagen durchaus noch in Schlagdistanz auf die vor ihnen platzierten TEXPA-SIMPLON-Biker. Auch zwischen dem Team SKS und dem Team SRM lagen nur wenige Minuten, was die Situation nicht einfacher machte.
Voll und Dörner kontrollieren Konkurrenten
Wie gewohnt wurde am Start durch das führende Team Bulls mit Karl Platt ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Dörner und Voll gelang es aber, in einer langsameren Trailpassage Kontakt zur Spitzengruppe herzustellen, sodass sie zusammen mit dem Team SKS und SRM 2 in den zweiten Anstieg gingen. Ab dann übernahm das Team TEXPA-SIMPLON weitgehend die Tempoarbeit, beschränkte sich aber darauf, keine Teams ziehen zu lassen. Auch einige Tempoverschärfungen des Team SKS stellten kein Problem dar. An dieser Konstellation änderte sich im weiteren Verlauf nichts. Wenige Kilometer vor dem Ziel in Murg übernahm David Voll dann die komplette Tempoarbeit und ließ so auch keine weiteren Attacken zu. Die letzte Trail-Abfahrt musste also die Entscheidung bringen.
Rang zehn zum Abschluss
Im Cross-Country-Tempo fuhren alle drei Teams auf die letzten Meter. Hier musste sich das Team TEXPA-SIMPLON den Teams von SKS und SRM im Sprint knapp geschlagen geben und kam noch einmal auf Platz zehn der Tageswertung. Durch Defekt verlor das Team Rothaus Cube mit Heiko Gutmann und Felix Euteneuer auf der letzten Etappe viel Zeit, sodass Dörner und Voll in der Gesamtwertung noch auf den sehr guten achten Rang nach vorne rutschen konnten.
Voll mit starker Leistung beim Sigma Sport Bike Marathon
Kaum war der VAUDE Trans Schwarzwald zu Ende gegangen, machten sich die TEXPA-Simplon-Biker Simon Dörner und David Voll auf nach Neustadt a.d.W., um dort den fünften Lauf der German Bike Masters in Angriff zu nehmen. Dörner konnte jedoch aufgrund einer Sehnenscheideentzündung, die er sich während der letzten Etappen zugezogen hatte, nicht starten. Somit musste sein Teamkollege die "achte Etappe" als Solist bestreiten. Dennoch traf er am Start auf viele bekannte Gesichter der vergangenen Tage wie Platt, Sahm, Käß, Genze und Kubis sowie weitere Top-Fahrer wie Bresser, Gathof, Böhme und Mennen.
In der letzten Abfahrt noch vor auf Rang sieben
Am ersten Berg trennte sich durch das hohe Tempo sogleich die Spreu vom Weizen. Voll ging das Rennen verhalten an und setzte sich vorerst in der ersten Verfolgergruppe fest. In den Flachpassagen konnte er sich jedoch von seinen Mitstreitern absetzen und viel Boden gutmachen. In der zweiten Runde war dann der Knoten endgültig geplatzt und der TEXPA-Simplon-Biker arbeitete sich immer weiter nach vorne. Etwa einen Kilometer von dem Ziel, und mit Sichtkontakt auf Leisling (Team Ghost) mobilisierte er noch einmal alle Kräfte und konnte sich somit auf der letzten Abfahrt noch an Leisling vorbei auf Rang sieben vorschieben.
Golderer mit Defekt bei 11. Eiger Bike Challenge in Grindelwald
Inmitten einer topographisch äußerst vielfältigen Landschaft zu Füßen von Eiger, Mönch und Jungfrau wartete eine anspruchsvolle Strecke auf ihre Bewältigung: Für Roland Golderer vom Team TEXPA Simplon galt es 88 Kilometer und 3.900 Höhenmeter zu überwinden. Leider kam er nur ein wenig weiter als bis zum zweithöchsten Punkt des Tages, auf dem Feld (2.130 Meter), als er sich die Reifenflanke des Vorderrads an einem scharfen Stein ausschlitzte und damit das Rennen vorbei war.
Golderer erst in der Spitzengruppe
Nach dem Start um 7:00 Uhr in der Früh befand sich Golderer zunächst in einer zehn Fahrer umfassenden Spitzengruppe, die sich nach circa sechs Kilometern im Anstieg zur Großen Scheidegg langsam auflöste. Im Laufe der folgenden Abfahrt kamen einige Fahrer von hinten dazu und Golderer konnte sich bis zum Ende des nächsten langen Anstiegs auf den Feld auf dem zwölften Platz halten. Kurz darauf passierte das Malheur und er musste zunächst per Pedes und später per Bus nach Grindelwald zurückkehren.
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