
Sydor und Sundstedt

Sydor und Sundstedt
7. Etappe: Ärger über die Siegerehrung
Pia Sundstedt am 08.06.2008 - 00:02 Uhr
Ich wollte die heutige Etappe einfach nur schnell hinter mich bringen. Wir hatten noch 700 km Heimweg vor uns. Wir gewannen die Etappe und hätten eigentlich schon um 14 Uhr losfahren können. Aber nun sitze ich immer noch hier in Seiffen und warte auf die Siegerehrung, die um 19 Uhr stattfinden soll, nur um einige Sekunden auf dem Podium zu erscheinen.
Verärgerung über den Veranstalter
Ok, ich verstehe, dass der Veranstalter die Top Teams gerne bei der Siegerehrung sehen möchte, aber es ist einfach sinnlos, fünf Stunden lang herumzusitzen und auf den Beginn der Preisverleihung zu warten. In dieser Zeit wären wir beinahe zu Hause. Die Veranstalter hätten es ja nach dem Zieleinlauf des letzten Teilnehmers machen können. Das hätte ich verstanden. Ich glaube, Thomas Dietsch und ich waren die einzigen, die sich beschwert haben. Ich war sehr verärgert!
Erholung auf der Rückfahrt?
Die anderen Teams waren eigentlich der gleichen Meinung, haben aber nichts gesagt. Als Kind wurde mir beigebracht, meine Meinung zu sagen, und das habe ich auch getan. Aber es nützt ja nichts, sich aufzuregen, ich werde jetzt warten und dann für ein paar Sekunden aufs Podium steigen. Ich bin ja nicht hier, um zu feiern. Meine Arbeit beginnt nächstes Wochenende wieder, beim nächsten Rennen und genauso ist es für alle anderen Top-Teams. Wir müssen uns auch erholen und eine Heimfahrt mitten in der Nacht trägt nicht dazu bei. Zum Glück fährt mein guter Freund Uwe Hardter, ein Ex-Straßenprofi (Gerolsteiner etc.) das Auto, sodass Thomas und ich uns vielleicht dann ein wenig erholen können. Jetzt versuche ich schon zu relaxen - hier in Seiffen.
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