Specials Eventspecials 2008 WM Val di Sole

Ralph Näf

Der Start

Siegerehrung

Gunn-Rita Dahle Flesjå

Robert Gehbauer

Gehbauer gibt Vollgas

Ralph Näf holt sich bei der WM die Bronzemedaille

Team Multivan Merida am 25.06.2008 - 10:05 Uhr

Bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im italienischen Val di Sole holte sich das Multivan Merida Biking Team drei Top-Ten-Platzierungen und eine Bronzemedaille.

Unglaubliche Aufholjagd
Der Schweizer Ralph Näf konnte dem Druck der Favoritenrolle gerecht werden und holte sich mit einer unglaublichen Aufholjagd die Bronzemedaille. Vor ihm lagen nur noch seine beiden Landsleute Christoph Sauser und Florian Vogel. Näf startete wegen den sehr hohen Temperaturen verhalten, um sich dann Runde um Runde bis auf Platz drei vorzuarbeiten. "Ich konnte einfach nicht schneller starten. Ich hatte zu wenig Rennen in der letzten Zeit bestreiten können, um eine solch hohe Intensität mitgehen zu können. Aber ich hatte so viele Fans an der Strecke, das hat mich sehr motiviert", meinte Näf im Ziel. Wie schon im Vorjahr mit der WM-Silbermedaille bewies Näf damit, dass er sich nach einem schwierigen Saisonstart mit viel Pech und Krankheiten gezielt auf ein Rennen in Bestform bringen kann. Damit hat sich Näf im Kampf um einen der drei Schweizer Startplätze für die Olympischen Spielen fulminant zurückgemeldet.

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Milatz - der beste Deutsche
Ein ausgezeichnetes Rennen lieferte auch Moritz Milatz: Der neunte Platz unterstrich, dass er der klar beste Mountainbiker Deutschlands ist. Zwar zählte dieses Rennen nicht als Olympianorm, trotzdem dürfte man beim Deutschen Olympischen Sportbund diesen Exploit bei der Selektion berücksichtigen. "Ich hatte keine gute Startposition und musste mich dann Fahrer um Fahrer nach vorne arbeiten. Viele sind förmlich gestanden und viel zu schnell gestartet und da konnte ich mit einer intelligenten Taktik profitieren", erklärte Milatz im Ziel.

Spitzenplatzierung im Multivan Merida Biking Team
Mit Gunn-Rita Dahle Flesjå erzielte ein weitere Fahrerin im Multivan Merida Biking Team eine Spitzenplatzierung bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften. Sie wurde Siebte, nachdem sie schon im Vorfeld verkündete, dass diese sehr harte Strecke für sie wohl noch zu anspruchsvoll sei. Dahle befindet sich noch immer in der Aufbauphase nach ihrer langen Virus-Erkrankung. "Es war ein gutes Rennen innerhalb meiner Möglichkeiten. Es hat mich ein weiteres Mal darin bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte sie im Ziel.

Akku war aufgebraucht
Einen schwarzen Tag erlebte dafür José Hermida. Auf Platz fünf fahrend ging ihm bei Rennhälfte die Kraft aus. "Ich war gut im Rennen und zuversichtlich. Dann plötzlich, von einer Sekunde auf die andere, ging nichts mehr. Ich war komplett leer", meinte der etwas konsternierte Hermida am Streckenrand. Man müsse nun herausfinden, woran das gelegen haben könnte.

Guter Platz für Gehbauer
Am Freitag der Weltmeisterschaften erreichte zuvor der Österreicher Robert Gehbauer den guten zehnten Platz im U23-Rennen und ist nach seiner langen Krankheitsphase damit auf bestem Weg zurück zur alten Stärke.

Kraft noch nicht ganz abrufbar
Der ehemalige Junioren-Weltmeister lag bis zur letzten Runde gar noch viel weiter vorne im Rennen. Bei Rennhälfte lag Gehbauer zeitweise sogar auf Rang fünf und musste erst in der letzten Runde die Plätze abgeben. Wie von seinem Trainer bereits angekündigt, reichte die Kraft noch nicht, um das ganze Rennen auf dieser Position zu bestehen.


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