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Ivonne Kraft

Ivonne Kraft im Interview

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Ivonne Kraft (Ghost Int. Racing)

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Ivonne Kraft - Gedanken zu den Olympischen Spielen

Ivonne Kraft am 02.09.2004 - 10:06 Uhr

Olympia 2004 in Athen - es war wunderbar! Nun ist es zwar vorbei, doch die Erlebnisse rotieren noch immer in meinem Kopf. Und es wird wohl auch noch eine Weile dauern, bis alles verdaut ist - doch vergessen wird es nie sein!

Was Olympia ausmacht
Im Anschluss an unseren Wettkampf erlebten wir gemeinsam mit vielen anderen Sportlern in der griechischen Hauptstadt noch schöne Tage und unvergessliche Abende mit Tanz und wunderbarer Kommunikation. Das Besondere für mich an Olympia: Athleten aller Sportarten trafen aufeinander, man lernte sich kennen und spürte, wie jeder auch die Sportart des anderen respektiert. Alle wussten, was zu leisten war - egal in welcher Sportart, um hier dabei sein.

Die Athmosphäre im Olympischen Dorf
Die meisten sportlichen Höhepunkte konnten wir im Olympischen Dorf vom Fernseher aus mitverfolgen. Mit den erfolgreichen Sportlern haben wir dann abends häufig in der gemeinsamen Sportlermensa gefeiert und ihnen selbst gratulieren können - und das alles ohne die typischen Pressefragen. Insofern war es gut, dass das Olympische Dorf für die Öffentlichkeit gesperrt war. Dadurch war eine absolut einzigartige Athmosphäre gegeben, die alle Sportler vereinte - egal, welcher Nation oder Sportart sie angehörten.

Treffen mit anderen Athleten - ein unvergessliches Erlebnis
Durch die Abgrenzung ergaben sich zahlreiche Gelegenheiten verschiedenste Leute, sei es beim Ausgleichstraining im Dorf und auf dem Sportplatz, der Gymnastikhalle oder im Pool zu treffen. Schnell wurde man dabei in interessante Gepräche verwickelt und lernte die Besonderheiten anderer Sportarten besser kennen. Es war eine großartige Erfahrung, die ich nie vergessen werde.

Unschlagbare Herzlichkeit der Gastgeber
Auch die griechischen Gastgeber zeigten sich von ihrer besten Seite. Mit ihrer Hilfsbereitschafft ermöglichten sie uns häufig, was zunächst unmöglich erschien. In Sachen Respekt und Gastfreundschaft ist ihr Verhalten für mich bisher ungeschlagen. Selbst das Interesse der Athener, die noch nie etwas mit Sport zu tun hatten, war riesig. Nie wurden wir belästigt, stets bewundert und konnten uns immer problemlos in der Stadt bewegen. Vor allem die Kinder waren freundlich und neugierig. Immer voller Respekt waren sie mit ganz kleinen Dingen richtig zu erfreuen! Selbst die Gastwirte waren stolz darauf Sportler bewirten zu dürfen. Da gab es schon mal eine Obstschale zur Bestellung gratis dazu. Als Radsportler im olympischen Athen hatten wir alle Vorrechte. Auch mal eine schöne Erfahrung!

Ich schaue gerne auf dieses Erlebnis zurück, Olympische Spiele in Athen 2004 ...

Ivonne Kraft


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