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Olympia 2008: Rogge zu Menschenrechten und Dopingregeln
bike2b-Redaktion am 11.04.2008 - 14:27 Uhr
Im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking 2008 hat sich Jacques Rogge zu der Freiheit der Menschenrechte geäußert. Zudem gab das Internationale Olympische Komitee die Vorkehrungen im Kampf gegen Doping bei den Sommerspielen in China bekannt.
Freie Meinungsäußerung ist ein fundamentales Menschenrecht
Aufgrund der vielen Demonstrationen zu der Tibet-Politik Chinas während des olympischen Fackellaufs hat IOC-Präsident Jacques Rogge zu der freien Meiningsäußerung der Sportler bei Olympia Stellung bezogen. "Die Fähigkeit einer Person, seine Meinung zu äußern, ist ein fundamentales Menschenrecht, und muss daher nicht extra in die olympische Charter aufgenommen werden", erklärte der Präsident, als er sich den 205 Kationalen Olympischen Komitees (NOKs) am Donnerstag in Peking präsentierte. Er fügzte hinzu, dass viele der 205 NOKs derzeit in einem Konflikt stecken würden "und dass die Spiele kein Ort sind, um politisch oder religiös Stellung zu beziehen".
Regel 51 verbietet Propaganda
Regel 51.3 sieht vor, dass "keine Art von Demonstration oder politische, religiöse oder rassischte Propaganda an einem olympischen Ort erlaubt sind". Dieses Prinzip steht bereits seit 50 Jahren in der Charter des IOC, um die Universalität der Spiele zu gewährleisten. So ist es den Sportlern untersagt an den Wettkampfstätten, den Mixed-Zonen und an anderen olympischen Orten wie dem olympischen Dorf, zum Beispiel etwas zu der Politik Chinas zu sagen. Andere Orte ließ der IOC-Präsident aber außen vor.
Statement von IOC-Präsident Jacques Rogge
IOC für strengeres Ausmaß im Anti-Doping-Kampf
Das IOC Executive Board hat am gestrigen Donnerstag seine Anti-Doping-Regeln für Peking bekannt gegeben. Auf 41 Seiten werden die Regeln beschrieben, die vomn 27. Juli (Öffnung des olympischen Dorfes) bis zum 24. August (Tag der Schlussfeier) gelten. Das IOC will während der Sommerspiele insgesamt 4.500 Kontrollen durchführen. In Athen waren es vor vier Jahren nur 3.600. Von den 4.500 Tests sollen rund 900 Bluttests und 700 bis 800 EPO-Kontrollen über das Urin sein.
Quelle:
IOC
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