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Ralph Näf

Petra Henzi

Thomas Frischknecht

EM-Sieger 2004: Näf, Dahle, Hermida

Barbara Blatter (Team Specialized)

Christoph Sauser

Olympia im Blick - Swiss Olympic komplettiert MTB-Team für Athen

bike2b-Redaktion am 03.08.2004 - 09:55 Uhr

Nach den Crosscountry-Rennen der Elite an den MTB-Europameisterschaften 2004 in Polen am vergangenen Wochenende war alles klar: Weil kein schweizer Biker überraschend aufs Podest fuhr - vom 24-jährigen Ralph Näf (Multivan Merida Biking Team) hat man eine EM-Medaille erwartet - konnten sich diejenigen Fahrerinnen und Fahrer in der Selektion durchsetzen, die zu Saisonbeginn als Favoriten galten.

Frischknecht, Henzi und Näf reisen nach Athen
Neben den bereits auf Grund ihrer Leistungen im Worldcup und in Sydney 2000 vornominierten schweizer Mountainbikern Barbara Blatter und Christoph Sauser hat Swiss Olympic nun die weiteren Plätze der Olympia-Bike-Delegation besetzt: Als zweite Frau darf die Rombacherin Petra Henzi in Athen starten, bei den Herren werden Thomas Frischknecht und Ralph Näf zum olympischen Showdown begleiten.

Irrweg bis zur Olympia-Nominierung
Obwohl Näf als erster Schweizer die Selektionskriterien für Athen erreicht hatte und zudem als einziger Schweizer alle vorgegebenen Kriterien (WM 2003, Bestätigung Weltcup 2004, Teilnahme Schweizermeisterschaft, Podestplatz EM) erfüllte, musste er bis zum letzten Moment auf sein 'Athen-Ticket' warten. Missverständnisse in der Auslegung der Selektionskriterien zwischen Swiss Olympic und Swiss Cycling führten dazu, dass die Olympia-Plätze in den letzten Wochen das große Thema in der Bike-Szene waren. "Schlussendlich war es viel Wind um nichts. Eigentlich hätte man die drei Männer-Tickets schon vor Wochen vergeben können - so klar war die Situation", meinte Näf zu diesem Thema und fügt hinzu: "Für uns Sportler war es nicht so einfach wie es vielleicht nach außen hin den Anschein gemacht hat. Um sich auf einen solchen Mega-Event richtig vorbereiten zu können, brauchst du nicht nur starke Beine, sondern auch einen freien Kopf!"

Näfs Favoriten für die Olympischen Spiele
Nun ist der Thurgauer aber glücklich und stolz, dass er die Schweiz in Athen vertreten darf. "Ich habe es noch gar nicht wirklich realisiert, dass ich nun dabei bin - dabei beim größten und wichtigsten Sportanlass der Welt!" Als Favoriten sieht Näf seinen Landsmann Christoph Sauser, den Belgier Roel Paulissen oder die Franzosen mit Julien Absalon oder Miguel Martinez. Auch seinem Team-Kollegen Jose Antonio Hermida aus Spanien traut er einiges zu.

Starkes schweizer Aufgebot
Wenn sich bis Ende August niemand verletzt, kann die Schweiz am Mount Parnitha also mit einem starken Mountainbike-Team rechnen.

Information
- www.move.ch
- Pressedienst Ralph Näf


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