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Peter Riis Andersen

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Schock vor Olympia: Andersen mit EPO gedopt

bike2b-Redaktion am 28.07.2008 - 13:49 Uhr

Der dänische Radprofi Peter Riis Andersen hat mit EPO gedopt. Der Team ALB-GOLD Fahrer wurde bei einer Trainingskontrolle am 25. Juni positiv getestet, auch die B-Probe bestätigte den Dopingfall. Kurz vor den Olympischen Sommerspielen rückt Andersen damit den Mountainbike-Sport in ein fragwürdiges Licht.

Vertrag fristlos gekündigt
Die positive B-Probe hat für Andersen ein doppeltes Nachspiel. Zum einen kündigte sein Rennstall den Vertrag fristlos. Sein Teamchef Robert Dorn reagierte geschockt: "Zehn Jahre ehrliche Aufbauarbeit sind jetzt mit einem Mal kaputt, nur weil einer meint, eine schwache Seite zeigen zu müssen. Ich kann mir das nicht erklären." Außerdem steht dem 28-Jährigen nach dem Reglement eine zweijährige Sperre bevor.

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ALB-GOLD zieht die Notbremse
Wie sehr der positive Befund dem Mountainbike-Sport insgesamt schadet, zeigt auch die konsequente Reaktion des Sponsors Alb-Gold. Der Teigwarenhersteller kündigte an, zum Jahresende das Engagement im Leistungssport einzustellen, nur der Breitensport soll weiter gefördert werden. Aber der Zeitpunkt des Dopingfundes kurz vor dem Saisonhighlight, den Olympischen Spielen in Peking, wirft ein schlechtes Licht auf den Sport. Ob nun noch weitere Hiobsbotschaften drohen, oder ob Andersen nur das schwarze Schaf einer sonst sauberen Sportart ist, bleibt abzuwarten. Zuletzt hatte der Dänische Meister von 2007 als Vize-Europameister im Marathon in Albstadt geglänzt - nun wird der Silberschein der Medaille matter und nicht nur der viertplatzierte Karl Platt darf sich betrogen fühlen.

Wie steht ihr zum Mountainbikesport? Müssen wir weitere Dopingfälle erwarten - oder war Peter Riis Andersen nur ein Einzelfall? Wir wollen eure Meinung wissen - macht mit bei der bike2b-Umfrage.


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